Kostenlose Ressource · Sofort einsetzbar

KI-Prompts
für die Produktion.

Keine Zeit für Experimente. Hier finden Sie erprobte Prompts – direkt kopieren, in ChatGPT oder Claude einfügen, fertig. Für OEE-Analysen, Stillstandsreports, Schichtübergaben und mehr.

ChatGPT Claude Gemini Copilot
45 Prompts sofort einsetzbar 6 Kategorien aus der Praxis Kein Login nötig

So nutzen Sie diese Prompts

Felder in [eckigen Klammern] mit Ihren eigenen Daten ersetzen. Je mehr Kontext Sie mitgeben, desto präziser das Ergebnis. Kopieren → in ChatGPT oder Claude einfügen → anpassen.

02 · Decide & Deliver

OEE & Stillstandsanalyse

Stillstände kosten Geld – jede Minute. Diese Prompts helfen Ihnen, Muster zu erkennen, Ursachen zu priorisieren und den nächsten Schritt zu klären.

OEE · Analyse
Stillstandsursachen clustern und priorisieren
Wenn Sie eine Stillstandsliste haben – lassen Sie die KI die Arbeit machen.
Einstieg
Du bist ein erfahrener OEE-Analyst in der diskreten Fertigung. Ich gebe dir eine Liste von Stillstandsereignissen der letzten [4 Wochen] von Anlage [Anlagenname, z. B. „Linie 3 – Presswerk"]. Deine Aufgabe: 1. Cluster die Ereignisse nach Ursachentyp (Maschine, Rüsten, Qualität, Material, Personal, Sonstiges). 2. Berechne die Gesamtausfallzeit je Cluster. 3. Erstelle ein Pareto-Ranking – welche 20 % der Ursachen verursachen 80 % der Stillstandszeit? 4. Formuliere für die Top-3-Ursachen je eine konkrete Handlungsempfehlung. Format: Übersichtstabelle + kurze Priorisierungsempfehlung (max. 5 Sätze). Hier sind die Stillstandsdaten: [Daten einfügen – z. B. aus Excel kopiert]
OEEParetoStillstandPriorisierung
OEE · Interpretation
OEE-Wert erklären und Handlungspfad ableiten
Nicht für den Geschäftsbericht – sondern für die nächste Maßnahme.
Einstieg
Kontext: Ich bin Werkleiter in einem mittelständischen Produktionsbetrieb ([Branche, z. B. Metallverarbeitung / Kunststoff / Lebensmittel]). Unsere aktuelle OEE auf [Anlage / Linie] liegt bei [X %]. Aufschlüsselung: Verfügbarkeit [X %] · Leistung [X %] · Qualität [X %]. Branchenüblicher Benchmark: [z. B. ~75 % für Serienfertigung]. Erkläre mir: 1. Was die Werte konkret bedeuten – ohne Fachchinesisch. 2. Wo der größte Hebel liegt (Verfügbarkeit, Leistung oder Qualität). 3. Welche 2–3 Maßnahmen mit dem höchsten Hebel ich in den nächsten [4 Wochen] angehen sollte. Schreib so, dass ich das direkt im nächsten Führungskreis verwenden kann.
OEEVerfügbarkeitFührungskommunikation
OEE · Mikrostops
Mikrostopp-Muster erkennen
Die unsichtbaren Verluste – Mikrostopps werden oft nicht erfasst, kosten aber massiv.
Fortgeschritten
Du analysierst Maschinendaten für Mikrostopp-Erkennung. Kontext: Anlage [Name], Schicht [Früh / Spät / Nacht], Zeitraum [Datum]. Mikrostopp = Unterbrechung unter [X Minuten, z. B. 2 Min.], die meist nicht im Stillstandsprotokoll auftaucht. Aufgabe: 1. Identifiziere aus den Daten Ereignisse unter [X] Minuten, die gehäuft auftreten. 2. Suche nach zeitlichen Mustern: Tageszeit, Schicht, Wochentag. 3. Hypothese: Was könnte die wahrscheinlichste Ursache je Muster sein? 4. Berechne die kumulierte Verlustzeit durch Mikrostopps in [Zeitraum]. Ausgabe: Tabelle + 3 priorisierte Hypothesen mit vorgeschlagenem nächsten Schritt. Daten: [Zeitreihendaten einfügen – Timestamp + Ereignistyp]
MikrostoppsMusteranalyseZeitreihen
03 · Deliver

Qualitätsanalyse & Früherkennung

Ausschuss und Nacharbeit sind die teuersten Verluste. Diese Prompts helfen Ihnen, Muster zu finden bevor der Ausschuss entsteht.

Qualität · Ursachen
Ausschussursachen analysieren und Abstellmaßnahmen formulieren
Strukturierte 8D-Logik – ohne wochenlange Problemlösung.
Einstieg
Du unterstützt die Qualitätssicherung in einem Produktionsbetrieb. Fehlertyp: [z. B. Risse im Schweißnahtbereich / Maßabweichung / Oberflächendefekt] Anlage / Prozessschritt: [z. B. Schweißlinie 2 / Spritzguss Kavität 3] Häufigkeit: [z. B. 3,2 % der Teile in KW 22–24] Bekannte Einflussfaktoren: [z. B. Material-Charge gewechselt / neuer Maschinenbediener / Temperaturanstieg] Deine Aufgabe: 1. Erstelle eine strukturierte Ursachenhypothesen-Liste (Ishikawa-Logik: Mensch, Maschine, Material, Methode, Milieu). 2. Priorisiere die 3 wahrscheinlichsten Ursachen. 3. Schlage je Ursache eine sofort umsetzbare Sofortmaßnahme (Quick Fix) und eine langfristige Abstellmaßnahme vor. 4. Formuliere ein kurzes Q-Protokoll (max. 1 Seite) das ich intern verwenden kann. Ton: sachlich, werksüblich, kein Fachchinesisch.
Ausschuss8DIshikawaAbstellmaßnahmen
Qualität · Früherkennung
Prüfmerkmal-Trends erkennen bevor der Ausschuss entsteht
Qualitätsdaten vorausschauend lesen – statt reaktiv sortieren.
Fortgeschritten
Ich gebe dir Prüfmerkmal-Daten einer Qualitätskontrolle. Prüfmerkmal: [z. B. Wandstärke / Zugfestigkeit / Rauheit Ra] Toleranzbereich: [Unteres Limit] bis [Oberes Limit] Zeitraum: [z. B. KW 20–24, Schichten je 8h] Aufgabe: 1. Erkenne ob ein Drift-Trend vorhanden ist (Mittelwert verschiebt sich zur Toleranzgrenze hin). 2. Identifiziere Ausreißer und prüfe ob Muster erkennbar sind (z. B. immer gegen Schichtende). 3. Schätze: Wann würde – bei gleichbleibendem Trend – die Toleranzgrenze erstmals verletzt? 4. Empfehle 1–2 präventive Maßnahmen. Ausgabe: kurze Zusammenfassung + Trend-Einschätzung + Empfehlung. Daten: [Messwerte einfügen – Zeitstempel + Messwert]
FrüherkennungSPCTrendPrävention
Qualität · Kosten
Qualitätskosten berechnen und Business Case formulieren
Wenn Sie intern für eine Qualitätsmaßnahme argumentieren müssen.
Einstieg
Ich brauche einen einfachen Business Case für eine Qualitätsverbesserungsmaßnahme. Aktueller Zustand: - Ausschussrate: [X %] bei [Y Teile/Schicht] - Materialwert je Teil: ca. [€] - Nacharbeitsaufwand je Fehlerteil: [X Minuten] × [Stundensatz ca. €/h] - Externe Reklamationen (falls vorhanden): [X im letzten Quartal, Kosten ca. €] Geplante Maßnahme: [z. B. Inline-Kamerasystem / SPC-Einführung / Prozessanpassung] Investitionskosten: ca. [€] Ziel-Ausschussrate nach Maßnahme: [X %] Berechne: 1. Aktuelle jährliche Qualitätskosten (Ausschuss + Nacharbeit + Reklamationen). 2. Einsparung nach Maßnahme (auf Jahresbasis). 3. Amortisationszeit. 4. Formuliere eine Empfehlung in 3 Sätzen für den Führungskreis.
Business CaseROIAmortisation
Qualität · Prüfplanung
Risikobasierter Prüfplan aus FMEA ableiten
Prüfaufwand auf die tatsächlichen Risiken konzentrieren – nicht auf Tradition.
Fortgeschritten
Leitet aus FMEA-Daten oder einer Fehlerhistorie einen risikobasierten Prüfplan ab – mit Priorisierung nach Risikoprioritätszahl (RPZ), Prüfhäufigkeit und Prüfmethode.
* FMEA-Daten oder Fehlerhistorie (Fehlerart, Häufigkeit, Schwere) (Pflicht) * Prozessschritte und aktuelle Prüfmethoden (Pflicht) * Kundenanforderungen / Sicherheitsmerkmale (optional) * Verfügbare Prüfmittel und Kapazität (optional)
* RPZ-Ranking aller Fehlerarten (Tabelle) * Optimierter Prüfplan: Merkmal / Methode / Häufigkeit / Verantwortlich * Prüfmerkmale die reduziert werden können (mit Begründung) * Prüfmerkmale die intensiviert werden sollten (mit Begründung) * Sicherheitsmerkmale als unveränderliche Pflicht-Prüfungen markiert
Schritt 1: RPZ berechnen – Auftreten × Schwere × Entdeckung je Fehlerart. Schritt 2: Kategorisieren – Hoch (RPZ > X), Mittel, Niedrig. Schritt 3: Prüfplan optimieren – Intensivierung bei Hochrisiko, Reduktion bei Niedrigrisiko. Schritt 4: Sicherheitsmerkmale schützen – niemals reduzieren, immer kennzeichnen.
Du erstellst risikobasierte Prüfpläne nach FMEA-Logik. Produkt / Prozess: [Name] | Kundensegment: [z. B. Automotive / Maschinenbau] FMEA / Fehlerhistorie: | Fehlerart | Auftreten (1–10) | Schwere (1–10) | Entdeckung (1–10) | |-----------|-----------------|----------------|-------------------| | [Fehler 1] | [X] | [X] | [X] | | [Fehler 2] | [X] | [X] | [X] | Aktueller Prüfplan: [Stichpunkte – was wird aktuell wie oft geprüft?] Sicherheitsmerkmale: [falls bekannt] Aufgabe: 1. RPZ berechnen und Ranking erstellen. 2. Kategorisierung: Hoch / Mittel / Niedrig. 3. Optimierten Prüfplan erstellen (Intensivierung Hochrisiko / Reduktion Niedrigrisiko). 4. Sicherheitsmerkmale markieren (niemals reduzieren). 5. Delta-Übersicht: Was ändert sich im Prüfaufwand? Format: RPZ-Tabelle + neuer Prüfplan + Änderungsübersicht.
FMEARPZPrüfplanRisikomanagement
Qualität · Lieferant
Lieferantenreklamation strukturiert einleiten
Wenn Eingangsmaterial Probleme verursacht und der Lieferant sofort reagieren muss.
Einstieg
Erstellt ein professionelles Lieferantenreklamationsschreiben mit Fehlernachweis, Sofortmaßnahmen und klaren Forderungen – damit der Lieferant sofort handeln kann und Sie eine dokumentierte Grundlage haben.
* Lieferant und Ansprechpartner (Pflicht) * Betroffenes Material / Artikelnummer / Charge (Pflicht) * Fehlerbeschreibung und Auswirkung auf die Produktion (Pflicht) * Betroffene Menge und Zeitraum (Pflicht) * Eigene Sofortmaßnahmen (Pflicht) * Folgekosten (optional) | Fristsetzung (optional)
* Formelles Reklamationsschreiben (E-Mail-Format, max. 400 Wörter) * Forderungskatalog: Sofortmaßnahme (48h) / 8D-Report (Frist) / Abstellmaßnahme * Kostenvorbehalt-Formulierung ohne Schuldanerkenntnis * Eskalationshinweis bei Fristüberschreitung
Du formulierst professionelle Lieferantenreklamationen. Lieferant: [Firmenname, Ansprechpartner] Material / Artikel-Nr.: [Bezeichnung, Art.-Nr.] Charge / Lieferschein-Nr.: [Nummer, Datum] Eingangsdatum: [Datum] Fehlerbeschreibung: [technische Beschreibung – was ist falsch, wie zeigt es sich?] Auswirkung: [z. B. Produktionsstopp X h / Ausschuss X Teile / Kundenreklamation] Betroffene Menge: [X Stück gesperrt] Unsere Sofortmaßnahmen: [z. B. 100%-Prüfung, Sperrung, Ersatzlieferant] Folgekosten bisher: ca. [€] (optional) Erstelle: 1. Professionelles Reklamationsschreiben (Deutsch, max. 400 Wörter). 2. Klaren Forderungskatalog: Sofortmaßnahme (Frist 48h) + 8D-Report (Frist [X Tage]). 3. Kostenvorbehalt ohne Schuldanerkenntnis. 4. Eskalationshinweis bei Fristüberschreitung. Ton: Sachlich, bestimmt, ohne Eskalation – aber mit klarer Erwartungshaltung.
LieferantReklamation8DEinkauf
Qualität · Null-Fehler
Poka-Yoke-Konzepte entwickeln (Fehlervermeidung by Design)
Fehler systematisch unmöglich machen – nicht durch Prüfen, sondern durch Konstruktion.
Experte
Entwickelt Poka-Yoke-Konzepte für wiederkehrende Fehlertypen – kategorisiert nach Prevention, Detection und Correction mit Umsetzungsaufwand und Wirksamkeitsbewertung.
* Fehlerbeschreibung und Fehlerort im Prozess (Pflicht) * Häufigkeit und Schwere des Fehlers (Pflicht) * Aktueller Prozessablauf an der Fehlerstelle (Pflicht) * Verfügbare Technologien / Budget (optional)
* Fehlerursachen-Klassifizierung (Vergessen / Verwechseln / Falsch-Einlegen) * Poka-Yoke-Konzepte je Kategorie: Prevention / Detection / Correction * Bewertung je Konzept: Wirksamkeit (1–5) / Invest (€) / Umsetzungszeit * Top-2-Empfehlung mit Begründung und nächsten Schritten
Du entwickelst Poka-Yoke-Konzepte für Produktionsprozesse. Fehlertyp: [z. B. Falsch-Einlegen / vergessene Montageschritte / Verwechslung ähnlicher Teile] Prozessschritt: [Beschreibung der Tätigkeit] Fehlerfrequenz: [X Fehler pro Y Teile / Schicht] Fehlerfolge: [Was passiert wenn unentdeckt?] Aktuell vorhandene Prüfmaßnahme: [z. B. Sichtprüfung / keine] Entwickle Poka-Yoke-Konzepte in drei Kategorien: PREVENTION (Fehler unmöglich machen): → [z. B. mechanische Codierung, asymmetrisches Bauteil, Form-Fit] DETECTION (Fehler sofort erkennen): → [z. B. Sensor, Kamera, Gewichtskontrolle, Gegenlicht] CORRECTION (Fehler automatisch korrigieren): → [z. B. automatischer Stopp, Alarm mit Quittierung, Rückmeldung] Bewerte je Konzept: Wirksamkeit (1–5) / geschätzter Invest (€) / Umsetzungszeit. Empfehle die 2 besten Konzepte mit Begründung und nächstem Umsetzungsschritt.
Poka-YokeNull-FehlerFehlervermeidungLean
Qualität · KI-Skill
Qualitäts-Eskalations-Assistent – automatische Erstreaktion
Qualitätsproblem melden – sofort Klassifizierung, Sofortmaßnahmen und Kommunikationsentwürfe erhalten.
Experte · Skill
System-Prompt für einen dauerhaften Qualitäts-Eskalations-Assistenten. Bei jeder Qualitätsmeldung: Schwere klassifizieren, Sofortmaßnahmen einleiten, Kommunikationspaket erstellen.
* Kurze Fehlerbeschreibung: Was, wo, wann, wie viele Teile (Pflicht)
* Schwere-Klassifizierung: 🔴 Kritisch / 🟡 Erhöht / 🟢 Beobachten * Sofortmaßnahmen-Paket (Absicherung / Informationskette / Containment) * Interne Meldung (Entwurf) * Kundenmeldung (nur bei Kritisch) * Dokumentationsanforderung
Du bist der Qualitäts-Eskalations-Assistent von [UNTERNEHMEN / WERK]. KLASSIFIZIERUNGSLOGIK: 🔴 KRITISCH: Sicherheitsrelevant / Kundenlieferstopp droht / > [X %] Ausschuss 🟡 ERHÖHT: Merkmal außerhalb Toleranz / Kundenreklamation möglich 🟢 BEOBACHTEN: Trend auffällig, noch in Toleranz BEI JEDER MELDUNG AUTOMATISCH: SCHRITT 1 – KLASSIFIZIERUNG: Schwere bewerten nach obiger Logik + 1-Satz-Begründung. SCHRITT 2 – SOFORTMASSNAHMEN: a) Absicherung: Was muss JETZT passieren? b) Informationskette: Wen sofort informieren? (Eskalationskette: Bediener → Schichtleiter → QS → Werkleiter → GF) c) Containment: Wie bereits produzierte Teile absichern? SCHRITT 3 – KOMMUNIKATIONSPAKET: a) Interne Meldung (Entwurf, max. 100 Wörter) b) Kundenmeldung (NUR bei KRITISCH, Entwurf) c) Dokumentation: Was sofort sichern? KONTEXT: - Hauptkunden: [Kunde A, B] → immer sofort Werkleiter informieren - Sicherheitsmerkmale: [Merkmal 1, 2] → immer KRITISCH - Containment-Standard: 100%-Prüfung + Sperrung Lager Meine Eingabe: Kurze Fehlerbeschreibung (was, wo, wann, Menge). Antwort: Direkt mit Klassifizierung starten, kein Vorgeplänkel.
KI-SkillEskalationContainmentQualitätAutomatisierung
03 · Deliver

Instandhaltung & Anomalie-Erkennung

Von reaktiv zu vorausschauend. Diese Prompts helfen beim Aufbau einer datengestützten Instandhaltungslogik.

Instandhaltung · Wartungsplan
Wartungsplan auf Basis von Störungshistorie optimieren
Weg von festen Intervallen – hin zu risikobasierter Wartung.
Fortgeschritten
Du bist ein Instandhaltungsexperte mit Fokus auf zustandsorientierte Wartung. Anlage: [Anlagenname / Typ, z. B. CNC-Bearbeitungszentrum / Hydraulikpresse / Fördersystem] Aktueller Wartungsplan: [z. B. monatliche Inspektion, halbjährlicher Ölwechsel] Störungshistorie der letzten [12 Monate]: [Störungsdaten einfügen: Datum, betroffenes Bauteil, Ursache, Reparaturzeit, Kosten] Aufgabe: 1. Analysiere welche Bauteile am häufigsten ausfallen und ob ein Muster erkennbar ist (Laufzeit, Saison, Betriebsstunden). 2. Identifiziere Wartungsintervalle die zu lang oder zu kurz sind. 3. Schlage einen optimierten Wartungsplan vor – mit Priorität, Intervall und geschätztem Nutzen. 4. Welche 2–3 Messwerte / Sensordaten würden die Früherkennung am stärksten verbessern? Format: Tabelle + kurze Begründung je Empfehlung.
Predictive MaintenanceWartungsplanStörungshistorie
Instandhaltung · Anomalie
Sensordaten auf Anomalien prüfen – ohne Data-Science-Team
Wenn Sie Maschinendaten haben, aber keine Expertise für die Auswertung.
Experte
Ich gebe dir Sensorwerte einer Produktionsanlage. Bitte führe eine einfache Anomalie-Analyse durch. Anlage: [Name / Typ] Sensoren: [z. B. Temperatur °C, Vibration mm/s, Strom A, Druck bar] Normalbetrieb-Referenzwerte: [z. B. Temp: 65–80°C, Vibration: < 2,5 mm/s] Zeitraum: [z. B. letzte 7 Tage] Aufgabe: 1. Identifiziere Wertebereiche die außerhalb der Norm liegen (Ausreißer). 2. Erkenne zeitliche Cluster: Gibt es Zeitbereiche mit gehäuften Auffälligkeiten? 3. Gibt es Korrelationen zwischen verschiedenen Sensorwerten die auf ein gemeinsames Problem hindeuten? 4. Bewerte: Sofortiger Handlungsbedarf / Beobachten / Unkritisch. Ausgabe: Ampel-Tabelle je Sensor + kurzes Handlungs-Memo (max. 200 Wörter). Daten: [Sensorwerte einfügen – Timestamp + Wert je Sensor]
AnomalieSensordatenCondition Monitoring
Instandhaltung · MTBF/MTTR
MTBF und MTTR berechnen und Zuverlässigkeit bewerten
Die Kennzahlen hinter der Anlagenverfügbarkeit – richtig berechnen und konkrete Maßnahmen ableiten.
Einstieg
Berechnet MTBF und MTTR aus Störungshistorie, interpretiert die Verfügbarkeit und leitet konkrete Maßnahmen ab – entweder zur Verlängerung der Laufzeiten (MTBF) oder zur Verkürzung der Reparaturzeiten (MTTR).
* Störungsereignisse mit Zeitstempel (Ausfall-Beginn + Ende) (Pflicht) * Betriebszeit der Anlage im Zeitraum (Pflicht) * Anlage und Zeitraum (Pflicht) * Branchenübliche Benchmarks (optional) * Wartungsintervall-Plan (optional)
* MTBF und MTTR je Störungstyp und gesamt * Verfügbarkeit A = MTBF / (MTBF + MTTR) in % * Benchmark-Vergleich (falls angegeben) * Haupthebel: MTBF erhöhen oder MTTR senken? * 2 Maßnahmen je Hebel
Du berechnest Instandhaltungskennzahlen und leitest Optimierungsmaßnahmen ab. Anlage: [Name / Typ] | Zeitraum: [z. B. Q1, 13 Wochen] Geplante Betriebszeit: [X Stunden] Störungsereignisse: | Nr. | Datum | Ausfall-Beginn | Wiederanlauf | Ursache | |-----|-------|----------------|--------------|---------| | 1 | [Datum] | [Uhrzeit] | [Uhrzeit] | [Ursache] | [weitere Einträge einfügen] Benchmark (falls bekannt): MTBF Ziel: [X h] | MTTR Ziel: [Y Min] Berechne: 1. MTBF gesamt und je Ursachenkategorie. 2. MTTR Durchschnitt und Max/Min. 3. Verfügbarkeit A = MTBF / (MTBF + MTTR) in %. 4. Benchmark-Vergleich (falls angegeben). 5. Haupthebel: MTBF oder MTTR? Begründung. 6. Je 2 Maßnahmen zur MTBF-Verbesserung und MTTR-Reduktion. Format: Berechnungstabelle + Interpretation + Maßnahmenplan.
MTBFMTTRVerfügbarkeitKPI
Instandhaltung · Ersatzteile
Kritische Ersatzteilliste und Mindestbestand bestimmen
Nie wieder stundenlanger Stillstand wegen eines fehlenden €12-Teils.
Fortgeschritten
Klassifiziert Ersatzteile nach Kritikalität (ABC/XYZ), berechnet risikobasierte Mindestbestände und identifiziert „schlafende Risiken" – günstige Teile mit hohem Ausfallpotenzial.
* Ersatzteilliste mit Verbrauch / Ersatz-Häufigkeit (Pflicht) * Lieferzeit je Teil (Pflicht) * Kosten je Teil (Pflicht) * Stillstandskosten der Anlage (€/h) (Pflicht) * Aktuelle Lagerbestände (optional)
* ABC/XYZ-Klassifizierung der Ersatzteile * Kritikalitäts-Score: Häufigkeit × Stillstandskosten × Lieferzeit * Empfohlener Mindestbestand je kritischem Teil * „Schlafende Risiken": Günstige Teile mit hohem Ausfallpotenzial * Lagerkosten der Empfehlung vs. Risiko-Exposure
Du optimierst Ersatzteilbestände nach Kritikalitätsprinzipien. Anlage(n): [Name] | Stillstandskosten: ca. [€/h] Ersatzteilliste: | Teil | Verbrauch/Jahr | Lieferzeit | Kosten/Stück | Aktuell Lager | |------|----------------|------------|--------------|---------------| | [Teil 1] | [X] | [Y Tage] | [€] | [Z Stück] | [weitere Einträge einfügen] Führe durch: 1. ABC-Klassifizierung nach Verbrauchswert (A = Top 80 % des Werts). 2. XYZ-Klassifizierung nach Verbrauchskontinuität. 3. Kritikalitäts-Score: Ausfallrisiko × Stillstandskosten × Lieferzeit. 4. Empfohlener Mindestbestand je Teil (Sicherheitsbestand-Formel). 5. „Schlafende Risiken": Günstige Teile (< €50) mit hohem Kritikalitäts-Score. 6. Lagerkosten der Empfehlung vs. aktuellem Risiko-Exposure. Format: Tabelle + Prioritätsliste + Entscheidungsempfehlung.
ErsatzteileABC/XYZLageroptimierungInstandhaltung
Instandhaltung · TPM
Autonomous-Maintenance-Checkliste für Maschinenbediener erstellen
Wenn der Bediener Erstverantwortung für seine Anlage übernehmen soll.
Einstieg
Erstellt eine praxistaugliche AM-Checkliste nach TPM-Logik – mit klaren Prüfpunkten, Zeitangaben, Ampelsystem und Eskalationsregeln. So einfach, dass sie am Shopfloor hängen kann.
* Anlagentyp und Hauptkomponenten (Pflicht) * Bekannte Verschleißteile und häufige Störungsursachen (Pflicht) * Qualifikationsniveau der Bediener (Pflicht) * Zeitbudget für AM-Aktivitäten (optional)
* Tägliche AM-Checkliste (Schichtstart / Schichtende) * Wöchentliche Prüfpunkte * Visuelles Ampelsystem: Normal / Auffällig / Sofort melden * Eskalationsregel: Was macht der Bediener selbst, was meldet er? * Zeitschätzung je Prüfpunkt
Du erstellst Autonomous-Maintenance-Unterlagen nach TPM-Standard. Anlage: [Name / Typ, z. B. Hydraulikpresse / Spritzguss / Förderband] Hauptkomponenten: [z. B. Hydraulikaggregat, Werkzeugspannung, Kühlkreislauf] Häufige Störungsursachen: [z. B. Ölverlust, Verschleiß Führungen, Verschmutzung Sensor] Qualifikation Bediener: [z. B. keine Fachausbildung Mechanik] Zeitbudget: max. [X Minuten pro Schicht] für AM-Tätigkeiten Erstelle: TÄGLICHE CHECKLISTE (Schichtstart): | Prüfpunkt | Was prüfen? | Wie prüfen? | Normal | Auffällig → | Dauer | [automatisch befüllen] TÄGLICHE CHECKLISTE (Schichtende): [analog] WÖCHENTLICHE PRÜFPUNKTE: [tiefergehende Punkte, ca. 15–20 Min] ESKALATIONSREGEL: Klare Grenze: „Selbst erledigen" vs. „Sofort melden" – an wen? Format: Tabellenformat, max. 1 DIN-A4-Seite je Checkliste. Sprache: Einfach, werksüblich, kein Fachjargon.
TPMAutonomous MaintenanceChecklisteShopfloor
Instandhaltung · Budget
Instandhaltungsbudget risikobasiert planen und begründen
Wenn das Budget verteidigt werden muss – mit Zahlen statt Bauchgefühl.
Fortgeschritten
Erstellt eine risikobasierte IH-Budgetplanung mit Kosten-Nutzen-Argumentation – als Grundlage für die Budgetverteidigung gegenüber der Geschäftsführung. Zahlenbasiert, ohne Angstmacherei.
* Anlagenpark mit Alter und Kritikalität (Pflicht) * IH-Kosten Vorjahr (geplant / ungeplant / Ersatzteile) (Pflicht) * Ungeplante Stillstandsstunden Vorjahr (Pflicht) * Bekannte Investitionsbedarfe (optional) * GF-Vorgabe oder Budget-Limit (optional)
* Risikobasierte Budget-Empfehlung je Anlagengruppe * ROI-Argumentation: Präventive vs. reaktive IH * Priorisierte Investitionsliste nach Risikoreduzierung * Kompromissversion falls Budget gekürzt wird * 1-Seiten-Zusammenfassung für GF
Du erstellst risikobasierte IH-Budgets mit GF-tauglicher Begründung. Anlagenpark: | Anlage | Alter | Kritikalität | IH-Kosten Vorjahr | |--------|-------|--------------|-------------------| [Tabelle einfügen] IH-Kosten gesamt Vorjahr: [€] Davon: geplant [€] / ungeplant [€] / Ersatzteile [€] Ungeplante Stillstunden Vorjahr: [X h] × [€/h] = [€ Verlust] Bekannte Investitionsbedarfe: [z. B. Generalüberholung Anlage X] Budget-Vorgabe GF (falls vorhanden): [€] Erstelle: 1. Risikobasierte Budget-Empfehlung für das kommende Jahr. 2. Argumentation: Verhältnis präventive zu reaktiver IH – was kostet ein eingesparter €1? 3. ROI der wichtigsten Einzelinvestitionen. 4. Kompromissversion: Was passiert bei [X %] Budget-Kürzung? 5. Ein-Seiten-Zusammenfassung für GF. Ton: Zahlenbasiert, sachlich. Keine Angstmacherei – nur Fakten.
BudgetROIGF-KommunikationInstandhaltung
Instandhaltung · KI-Skill
IH-Triage-Assistent – Störungspriorisierung in Echtzeit
Wenn mehrere Anlagen gleichzeitig Probleme melden – wer kommt zuerst?
Experte · Skill
System-Prompt für einen IH-Triage-Assistenten. Mehrere gleichzeitige Störungen eingeben – sofort priorisierte Ressourcenallokation nach Produktionsauswirkung, Sicherheit und Reparierbarkeit.
* Liste aller aktuellen Störungen (Anlage + Beschreibung) (Pflicht) * Verfügbare Instandhalter (Anzahl) (Pflicht)
* Priorisiertes Ranking aller Störungen mit Score * Ressourcen-Empfehlung: Wer geht wohin? * Parallelisierungsoption: Was kann gleichzeitig angegangen werden? * Begründung in 2 Sätzen
Du bist der IH-Triage-Assistent von [UNTERNEHMEN]. PRIORISIERUNGSLOGIK – bewerte jede Störung nach 3 Faktoren (je 1–5): 1. PRODUKTIONSAUSWIRKUNG: Wie viel Ausbringung geht verloren? (5 = kompletter Stillstand Engpassanlage) 2. SICHERHEIT: Besteht Gefahr für Personen oder Umwelt? (5 = sofortiger Stopp erforderlich) 3. REPARIERBARKEIT: Wie schnell lösbar mit verfügbaren Ressourcen? (5 = in < 30 Min lösbar) FORMEL: Priorität = (Produktion × 2 + Sicherheit × 3) / Reparierbarkeit → Höchster Wert = erste Priorität KONTEXT: - Engpass-Anlagen: [Linie X, Anlage Y] → Faktor × 1,5 - Sicherheitskritische Bereiche: [z. B. Pressen, Hochdruck] - Externe Unterstützung: Reaktionszeit ca. [X Stunden] AUSGABEFORMAT (immer so): 🔴 PRIORITÄT 1: [Anlage] – [Störung] | Score: [X] | Ressource: [X Personen] 🟡 PRIORITÄT 2: ... 🟢 PRIORITÄT 3: ... → BEGRÜNDUNG: [2 Sätze] → PARALLELISIERUNG: [Was gleichzeitig möglich?] Meine Eingabe: Liste Störungen + Anzahl verfügbarer Instandhalter.
KI-SkillTriagePriorisierungEchtzeitInstandhaltung
04 · Run

Reporting & Kommunikation

Von der Zahl zum Bericht. KI schreibt schneller als Sie – und strukturierter. Für interne Reviews, Führungsberichte und Kundenreklamationen.

Reporting · Führung
Wöchentlicher Produktionsbericht für die Geschäftsführung
Zahlen rein, Führungsbericht raus. In unter 5 Minuten.
Einstieg
Erstelle einen wöchentlichen Produktionsbericht für die Geschäftsführung. Zeitraum: KW [XX], [Jahr] Werk / Bereich: [Name] Kennzahlen der Woche: - OEE: [X %] (Ziel: [Y %], Vorwoche: [Z %]) - Ausbringung: [X Stück] (Plan: [Y Stück]) - Ausschussrate: [X %] (Ziel: [Y %]) - Hauptstillstand: [Beschreibung, Dauer] - Personalauslastung: [X %] Besondere Ereignisse: [z. B. Maschinenausfall, Kundenreklamation, neuer Rekord] Geplante Maßnahmen nächste Woche: [kurze Liste] Format des Berichts: - Kurze Management Summary (3–4 Sätze) - Ampelbewertung der KPIs (Grün / Gelb / Rot) - Top-3 Handlungsfelder mit Verantwortlichem und Termin - Ausblick nächste Woche (2 Sätze) Ton: sachlich, präzise, auf Augenhöhe mit der GF. Kein Bürokratendeutsch.
WochenberichtGF-KommunikationKPIAmpel
Reporting · Reklamation
Kundenreklamation professionell beantworten (8D-Logik)
Wenn der Kunde anruft und Sie keine Zeit für langes Schreiben haben.
Einstieg
Ich brauche eine professionelle Antwort auf eine Kundenreklamation. Formuliere sie auf Basis der 8D-Methodik, aber verständlich – kein Qualitätsjargon. Kunde: [Kundenname / anonym] Reklamiertes Produkt / Charge: [Artikel-Nr. / Charge] Fehler: [Beschreibung des Fehlers] Festgestellte Menge: [X Teile] Lieferdatum: [Datum] Was wir bereits wissen (interne Analyse): - Sofortmaßnahme: [z. B. Rücksendung angeboten, Ersatzlieferung veranlasst] - Wahrscheinliche Ursache: [sofern bekannt] - Abstellmaßnahme geplant: [z. B. Prüfschritt ergänzt, Prozessparameter angepasst] Format: Professionelles Anschreiben (E-Mail-Format), max. 300 Wörter, Deutsch, sachlich und lösungsorientiert. Der Ton soll Vertrauen zurückgewinnen ohne Schuld einzugestehen.
8DReklamationKundenkommunikation
04 · Run

Schicht & Team

KI im Alltag. Schichtübergaben, SOPs, Briefingtexte – das Alltagsrauschen, das viel Zeit kostet.

Schicht · Übergabe
Strukturierte Schichtübergabe aus Stichpunkten erstellen
Aus 5 Stichpunkten ein vollständiges Übergabeprotokoll machen.
Einstieg
Erstelle ein strukturiertes Schichtübergabeprotokoll aus meinen Stichpunkten. Schicht: [Früh / Spät / Nacht], [Datum] Bereich: [Anlage / Halle / Linie] Schichtleiter: [Name] Meine Stichpunkte: [Frei einfügen, z. B.: - Linie 2 seit 14:30 wegen Sensorausfall gestanden, läuft wieder - Qualitätsproblem bei Charge XY, 120 Teile aussortiert, QS informiert - Personalengpass Werkzeugmacher krank - Nächste Schicht: Rüstung auf Artikel 4711 um 06:00 - Ölstand Presse 3 prüfen] Format des Protokolls: 1. Maschinenstatus (läuft / Stand, offene Punkte) 2. Qualität (Auffälligkeiten, Maßnahmen) 3. Personal & Besonderheiten 4. Offene Punkte für die Folgeschicht (mit Prio: sofort / heute / diese Woche) 5. Wichtige Informationen für Schichtleiter Schreib präzise, werksüblich, max. 250 Wörter.
SchichtübergabeProtokollShopfloor
Schicht · SOP
Arbeitsanweisung (SOP) aus Beschreibung erstellen
Wenn das Wissen im Kopf des Meisters steckt – und dringend auf Papier muss.
Einstieg
Erstelle eine Arbeitsanweisung (SOP) für folgenden Prozessschritt. Prozess / Tätigkeit: [z. B. Rüsten der Spritzgussmaschine auf Werkzeug XY / Wechsel des Schleifbandes an Anlage 3] Anlage / Maschine: [Name, Typ] Ausführender: [z. B. Maschinenbediener, Einrichter] Vorbedingungen: [z. B. Anlage muss gestoppt sein, Sicherheitsschuhe Pflicht] Ich beschreibe den Ablauf in meinen eigenen Worten: [Freie Beschreibung einfügen – so wie Sie es dem neuen Kollegen erklären würden] Erstelle daraus: 1. Kurze Zweckbeschreibung (2 Sätze) 2. Schritt-für-Schritt-Anleitung (nummeriert, max. 12 Schritte) 3. Sicherheitshinweise (Ampel-Format: Stopp / Achtung / Hinweis) 4. Häufige Fehler und wie man sie vermeidet 5. Abnahmekriterium: Woran erkenne ich, dass der Schritt korrekt abgeschlossen ist? Format: Werksüblich, klar, auch für Fachfremde verständlich.
SOPArbeitsanweisungWissenssicherung
01 · Enable & 02 · Decide

KI-Einführung & Entscheidung

Bevor der erste Use Case live geht: Struktur schaffen, intern kommunizieren, die richtige Entscheidung vorbereiten.

KI-Einführung · Use-Case-Bewertung
KI-Use-Cases bewerten und priorisieren
Aus einer Ideen-Liste eine Entscheidungsgrundlage machen.
Fortgeschritten
Ich bin Werkleiter und möchte KI in meinem Betrieb einführen. Hilf mir, meine Use-Case-Ideen zu bewerten. Mein Betrieb: [Branche, Größe, z. B. Metallverarbeitung, ~200 MA, 3 Produktionslinien] Aktuelle Hauptprobleme: [z. B. hohe Ausschussrate, ungeplante Stillstände, Fachkräftemangel] Meine Use-Case-Ideen: 1. [z. B. Automatische Fehlererkennung per Kamera] 2. [z. B. Predictive Maintenance für Presse X] 3. [z. B. KI-gestützte Schichtplanung] 4. [z. B. Chatbot für interne FAQs] Bewerte jeden Use Case nach: - Potenziellem Nutzen (OEE, Qualität, Kosten) – Skala 1–5 - Umsetzbarkeit mit unserer Datenlage – Skala 1–5 - Time-to-Value (Wie schnell wirkt es?) – Skala 1–5 - Aufwand / Risiko – Skala 1–5 Erstelle eine priorisierte Empfehlung: Welche 1–2 Use Cases soll ich zuerst angehen und warum? Format: Bewertungsmatrix + kurze Begründung der Top-Empfehlung (max. 150 Wörter).
Use CasePriorisierungDecision Sprint
KI-Einführung · Kommunikation
KI-Projekt intern kommunizieren – Mitarbeiter abholen
Wenn das Team skeptisch ist und Sie nicht wissen wie Sie anfangen sollen.
Einstieg
Ich möchte meinen Mitarbeitern erklären, warum wir KI einführen – ohne Angst zu schüren und ohne Hype. Kontext: - Geplantes KI-Projekt: [z. B. KI-gestützte Qualitätsprüfung an Linie 3] - Betroffene Mitarbeiter: [z. B. 12 Maschinenführer, 3 Qualitätsprüfer] - Hauptsorge im Team: [z. B. „Ersetzt KI unsere Jobs?" / „Wird alles überwacht?"] Erstelle: 1. Eine kurze Erklärung (5 Minuten Redezeit) die ich in der nächsten Schichtbesprechung halten kann. 2. Die 3 häufigsten Einwände mit ehrlichen, sachlichen Antworten. 3. Einen Satz, der erklärt WAS KI konkret macht und WAS sie NICHT macht. Ton: direkt, auf Augenhöhe, kein Tech-Jargon, respektvoll gegenüber der Erfahrung der Mitarbeiter. Keine leeren Versprechen.
Change ManagementKommunikationTeam
KI-Einführung · Business Case
KI-Business-Case für die Geschäftsführung vorbereiten
Wenn Sie intern Budget beantragen müssen und nicht wissen wie.
Fortgeschritten
Ich brauche einen einfachen Business Case für ein KI-Projekt, den ich der Geschäftsführung präsentieren kann. Geplanter Use Case: [z. B. Predictive Maintenance für Anlage X / KI-Qualitätsprüfung] Ausgangssituation (aktuelle Kosten / Verluste): - Ungeplante Stillstände: ca. [X Stunden/Monat] × [Kostensatz €/h] = [€/Monat] - Ausschusskosten: [€/Monat oder %] - Wartungskosten aktuell: [€/Jahr] - Sonstiges: [weitere Kosten] Erwartete Verbesserung durch KI: [z. B. 30 % weniger Stillstände / Ausschuss von 3 % auf 1,5 %] Projektkosten: ca. [€] (einmalig) + [€/Monat] laufend Erstelle: 1. Eine One-Pager-Struktur für die GF-Präsentation. 2. Vereinfachte ROI-Berechnung und Break-Even-Punkt. 3. Drei Antworten auf die häufigsten GF-Einwände: „Zu teuer", „Zu riskant", „Brauchen wir das wirklich?". Ton: sachlich, zahlenbasiert, direkt – kein Tech-Pitch, sondern Betriebswirtschaft.
Business CaseGF-PräsentationROI
OEE · Verluststruktur
Gesamte OEE-Verluststruktur aufdecken und Wochenbericht vorbereiten
Alle drei OEE-Faktoren auf einmal analysieren – mit konkreten Zahlen zum Führungsbericht weiterverarbeiten.
Einstieg
## BESCHREIBUNG Analysiert eine vollständige OEE-Verluststruktur aus Rohdaten und erstellt eine priorisierte Maßnahmenliste sowie einen druckfertigen Führungsbericht. ## EINGABE • Anlage / Linie: [Name der Anlage] (Pflicht) • Zeitraum: [z. B. KW 22, 5 Schichten] (Pflicht) • Verfügbarkeit: [X %] · Leistung: [X %] · Qualität: [X %] (Pflicht) • Geplante Produktionszeit je Schicht: [X Stunden] • Stillstandsliste (Zeitstempel + Dauer + Ursache): [Daten einfügen] • Ziel-OEE laut Plan: [X %] ## AUSGABE • Verluststruktur-Tabelle (Verfügbarkeit / Leistung / Qualität) mit absoluten Stunden je Verlusttyp • Top-5-Verlustursachen nach Gesamtstunden, Pareto-Anteil in % • Ampelbewertung je OEE-Faktor (Grün ≥ Ziel / Gelb -5 % / Rot > -5 %) • Priorisierte Maßnahmenliste: je Ursache 1 Sofortmaßnahme + 1 Nachhaltigkeitsmaßnahme • Führungsbericht-Zusammenfassung (max. 5 Sätze, GF-tauglich) ## KONTEXT • Branche: produzierender Mittelstand (Serienfertigung) • Ton: sachlich, direkt, werksüblich – kein Fachjargon ohne Erklärung • Einschränkung: Keine Prozentzahlen schönrechnen – nur die gelieferten Daten verwenden ## ARBEITSANWEISUNG Schritt 1: Verluste je Faktor berechnen – Verfügbarkeit (Stillstände), Leistung (Taktzeitverluste), Qualität (Ausschuss/Nacharbeit) Schritt 2: Pareto-Analyse – welche 20 % der Ursachen erklären 80 % der Verluste? Schritt 3: Je Top-Ursache: eine Sofortmaßnahme (diese Woche umsetzbar) + eine Nachhaltigkeitsmaßnahme Schritt 4: Führungstext formulieren – konkret, ohne Relativierungen ## DEFINITION OF DONE ☐ Alle drei OEE-Faktoren mit absoluten Stunden ausgewiesen ☐ Pareto-Tabelle mit kumuliertem Prozentanteil ☐ Maßnahmenliste mit Verantwortlichkeit und realistischem Termin ☐ Führungstext max. 5 Sätze, keine Floskeln
OEEVerluststrukturParetoFührungsbericht
OEE · Rüstzeit
Rüstzeitanalyse durchführen und SMED-Potenziale identifizieren
Rüsten ist oft der versteckte OEE-Killer. Dieser Prompt legt Potenziale offen und zeigt wo SMED sofort wirkt.
Einstieg
## BESCHREIBUNG Analysiert Rüstdaten, berechnet Verlustpotenzial und erstellt einen priorisierten SMED-Aktionsplan für den Shopfloor. ## EINGABE • Anlage / Linie: [Name] (Pflicht) • Rüstprotokoll (Zeitstempel Start/Ende, Artikel von/auf, Dauer in Min.): [Daten einfügen] (Pflicht) • Geplante Rüstzeit laut Standard: [X Minuten] • Anzahl Rüstvorgänge pro Woche: [X] • Wer rüstet? (Maschinenbediener / Einrichter / Team): [angeben] ## AUSGABE • Rüstzeit-Statistik: Mittelwert, Median, Min/Max, Standardabweichung • Identifikation der teuersten Rüstvorgänge (längste Dauer × Häufigkeit) • Unterscheidung interner vs. externer Rüstanteile (soweit aus Daten ableitbar) • SMED-Potenzialschätzung: Wie viel Produktionszeit ist durch Optimierung zurückgewinnbar? • Aktionsplan mit 3 konkreten Maßnahmen (Quick Wins + strukturelle Verbesserung) ## KONTEXT • SMED = Single Minute Exchange of Die: Rüstzeiten auf unter 10 Minuten reduzieren • Intern = Anlage muss stehen; Extern = kann während Produktion vorbereitet werden • Einschränkung: Nur auf Basis der gelieferten Daten argumentieren ## ARBEITSANWEISUNG Schritt 1: Rüstdaten statistisch auswerten – Ausreißer identifizieren Schritt 2: Interne und externe Tätigkeiten trennen (soweit erkennbar) Schritt 3: Potenzial in Produktionsstunden pro Woche/Monat quantifizieren Schritt 4: Quick-Win-Maßnahmen formulieren (innerhalb 2 Wochen umsetzbar) ## DEFINITION OF DONE ☐ Rüststatistik vollständig (Mittelwert, Streuung, Ausreißer) ☐ Verlustpotenzial in absoluten Stunden pro Monat ausgewiesen ☐ Mind. 3 Maßnahmen mit Umsetzungshorizont (sofort / mittelfristig) ☐ Keine Maßnahme ohne Bezug zu konkreten Datenpunkten
SMEDRüstzeitOEEQuick Win
OEE · Schichtvergleich
OEE-Unterschiede zwischen Schichten analysieren und Ursachen ableiten
Wenn Früh-, Spät- und Nachtschicht unterschiedliche OEE-Werte haben – und Sie wissen wollen warum.
Fortgeschritten
## BESCHREIBUNG Vergleicht OEE-Kennzahlen über mehrere Schichten und Zeiträume, identifiziert systematische Unterschiede und formuliert datenbasierte Hypothesen über Ursachen. ## EINGABE • Anlage: [Name] (Pflicht) • Zeitraum: [z. B. 4 Wochen, KW 20–23] (Pflicht) • OEE-Daten je Schicht (Früh / Spät / Nacht): [Tabelle einfügen: Datum, Schicht, OEE%, Verfügbarkeit%, Leistung%, Qualität%] (Pflicht) • Schichtleiter je Schicht (optional, anonymisiert möglich): [angeben oder weglassen] • Bekannte Besonderheiten: [z. B. Nachtschicht nur 2 Bediener, Frühschicht hat Einrichter] ## AUSGABE • Statistische Auswertung je Schicht (Mittelwert OEE, Varianz, Bestwert, Schlechtestwert) • Visualisierbare Tabelle: Schicht × Woche mit Ampelfarben • Top-3 Hypothesen warum Schichten unterschiedlich performen (strukturell / personell / zeitlich) • Handlungsempfehlung: Was kann die schlechteste Schicht von der besten lernen? • Formulierungsvorschlag für ein sensibles Schichtleiter-Gespräch (nicht vorwurfsvoll) ## KONTEXT • Sensibles Thema: Schichtvergleiche können als Kontrolle wahrgenommen werden → Ton sachlich, nicht anklagend • Ziel ist Lerntransfer, nicht Schuldzuweisung • Einschränkung: Keine Personen identifizieren wenn nur anonymisierte Daten vorliegen ## ARBEITSANWEISUNG Schritt 1: Statistische Auswertung je Schicht – Durchschnitt, Streuung, Trend Schritt 2: Unterschiede nach Faktor aufschlüsseln (Verfügbarkeit? Leistung? Qualität?) Schritt 3: Hypothesen formulieren – immer mit „könnte sein weil…" und Hinweis auf Datengrundlage Schritt 4: Best-Practice-Transfer formulieren – was macht die beste Schicht anders? Schritt 5: Gesprächsleitfaden für sachliches Feedback-Gespräch ## DEFINITION OF DONE ☐ Alle drei Schichten statistisch ausgewertet ☐ Unterschiede nach OEE-Faktor aufgeschlüsselt (nicht nur Gesamtwert) ☐ Hypothesen klar als Hypothesen markiert (nicht als Fakten) ☐ Gesprächsleitfaden konstruktiv formuliert, kein Schuldzuweisungscharakter
SchichtvergleichOEEBest PracticeFührung
OEE · Bottleneck
Engpassanlage in einer Produktionslinie identifizieren
Wenn mehrere Anlagen in einer Linie laufen – und Sie wissen müssen, welche den Durchsatz begrenzt.
Fortgeschritten
## BESCHREIBUNG Analysiert Durchsatz-, Takt- und Pufferdaten einer verketteten Linie und identifiziert die Engpassanlage nach Theory-of-Constraints-Logik. ## EINGABE • Linienstruktur (Abfolge der Anlagen): [z. B. Anlage A → Puffer → Anlage B → Anlage C] (Pflicht) • Soll-Taktzeit je Anlage: [Anlage A: X sek, B: Y sek, C: Z sek] (Pflicht) • Ist-Durchsatz je Anlage: [Teile/h über Messzeitraum] (Pflicht) • Pufferfüllstand (falls bekannt): [Puffer vor Anlage B: Ø X %, vor C: Y %] • Stillstandszeiten je Anlage: [Min/Schicht] • OEE je Anlage (falls vorhanden): [Tabelle einfügen] ## AUSGABE • Identifikation der Engpassanlage mit Begründung • Quantifizierung: Wie viel Durchsatz kostet der Engpass täglich / pro Schicht? • Auswirkung auf Gesamtlinien-OEE • Top-3-Maßnahmen zur Entlastung des Engpasses • Empfehlung: Was sollte die Nicht-Engpassanlage tun wenn der Engpass steht? ## KONTEXT • Theory of Constraints (TOC): Der Engpass bestimmt den Systemdurchsatz – alle anderen Optimierungen sind sekundär • Nur Maßnahmen empfehlen die am Engpass selbst ansetzen oder ihn direkt entlasten ## ARBEITSANWEISUNG Schritt 1: Taktzeit-Vergleich – welche Anlage hat die längste Zykluszeit? Schritt 2: Puffer-Analyse – welcher Puffer läuft regelmäßig leer (vorgelagert) oder voll (nachgelagert)? Schritt 3: Engpass benennen und quantifizieren Schritt 4: Entlastungsmaßnahmen nur für den Engpass formulieren ## DEFINITION OF DONE ☐ Engpassanlage eindeutig identifiziert mit zwei unabhängigen Belegen ☐ Durchsatzverlust in Stück/Tag quantifiziert ☐ Maßnahmen zielen ausschließlich auf den Engpass ☐ Kein „alle Anlagen verbessern" – klare Priorisierung
BottleneckTOCDurchsatzLinienoptimierung
OEE · KI-Use-Case
KI-gestützte OEE-Vorhersage konzipieren – Machbarkeitsbewertung
Bevor das erste Modell gebaut wird: prüfen ob die Datenlage trägt und wie ein Vorhersagesystem aussehen würde.
Experte
## BESCHREIBUNG Bewertet die Machbarkeit eines KI-basierten OEE-Vorhersagesystems anhand der vorhandenen Datenlage und erstellt ein Konzept mit Anforderungen, Risikoeinschätzung und Einstiegsszenario. ## EINGABE • Anlage: [Name, Typ, Baujahr] (Pflicht) • Verfügbare Datenquellen: [z. B. MES, SPS-Signale, manuelle Erfassung im Excel, SCADA] (Pflicht) • Historische Datentiefe: [z. B. 18 Monate, täglich] (Pflicht) • Datenqualität (Einschätzung): [vollständig / lückenhaft / unstrukturiert] • Ziel der Vorhersage: [z. B. OEE nächste Schicht / Stillstandswahrscheinlichkeit / Qualitätsabweichung] • IT/OT-Infrastruktur: [z. B. lokaler Server / Cloud-Anbindung vorhanden / keine Konnektivität] • Budget-Rahmen: [grobe Einschätzung: < 50k / 50–150k / > 150k €] ## AUSGABE • Machbarkeitsbewertung (Ampel: Grün / Gelb / Rot) mit Begründung je Dimension: Daten, Infrastruktur, Organisation • Data-Readiness-Einschätzung: Was ist vorhanden, was fehlt, was muss aufgebaut werden? • Konzeptvorschlag: Welches Vorhersagesystem ist mit dieser Datenlage realisierbar? • Minimum Viable Dataset: Was ist die minimale Datengrundlage für ein funktionierendes Modell? • Risikoliste mit Gegenmaßnahmen (Top 5) • Empfohlener Einstiegspfad (Phase 1 in 8–12 Wochen) ## KONTEXT • Zielgruppe: Werkleiter und IT-Leiter gemeinsam – technisch präzise aber verständlich • KI-Modelltypen nicht ausführen – nur beschreiben welcher Ansatz warum geeignet wäre • Einschränkung: Keine Kostenzusagen ohne konkrete Datenbasis ## ARBEITSANWEISUNG Schritt 1: Daten-Audit – Vollständigkeit, Granularität, Strukturiertheit bewerten Schritt 2: Infrastruktur-Check – Daten verfügbar machen, Latenz, Konnektivität Schritt 3: Organisations-Check – wer betreibt, wer reagiert auf Vorhersagen? Schritt 4: Minimum Viable Dataset definieren – was braucht ein erstes Modell mindestens? Schritt 5: Einstiegspfad skizzieren – realistisch, ohne Overengineering ## DEFINITION OF DONE ☐ Drei Dimensionen (Daten / Infrastruktur / Organisation) einzeln bewertet ☐ Minimum Viable Dataset klar benannt ☐ Risikoliste mit konkreten Gegenmaßnahmen (keine Allgemeinplätze) ☐ Einstiegspfad hat klares Ziel und Abnahmekriterium nach 12 Wochen
KI-KonzeptMachbarkeitData ReadinessOEE-Vorhersage
Qualität · Prüfplanung
Prüfplan für einen neuen Artikel oder Prozessschritt erstellen
Wenn ein neues Produkt anläuft und der Prüfplan fehlt – strukturiert und vollständig in einem Durchgang.
Einstieg
## BESCHREIBUNG Erstellt einen vollständigen, sofort einsetzbaren Prüfplan für einen Fertigungsartikel oder Prozessschritt – strukturiert nach Merkmal, Toleranz, Prüfmittel und Häufigkeit. ## EINGABE • Artikel / Bauteil: [Bezeichnung, Zeichnungsnummer falls vorhanden] (Pflicht) • Fertigungsprozess: [z. B. Drehen / Fräsen / Schweißen / Spritzguss] (Pflicht) • Kritische Merkmale laut Zeichnung oder Kundenanforderung: [Maße, Toleranzen, Oberflächengüte, Werkstoff] (Pflicht) • Prüfmittel vorhanden: [z. B. Messschieber, CMM, Kamera, Lehren] • Stückzahl / Serientyp: [Kleinserie / Großserie / Einzelfertigung] • Kundenanforderungen (z. B. IATF, PPAP-Level): [falls bekannt] ## AUSGABE • Prüfplan-Tabelle mit: Merkmal / Prüfmerkmal-Nummer / Toleranz / Prüfmittel / Prüfhäufigkeit / Aufzeichnungsart / Reaktionsplan bei Abweichung • Unterscheidung: 100%-Prüfung vs. Stichprobenkontrolle (AQL) mit Empfehlung • Hinweis auf fehlende Prüfmittel (Gap-Liste) • Kurze Einweisungsnotiz für den Bediener (max. 5 Punkte) ## KONTEXT • Format: werksüblich, auch für Fachfremde lesbar • Einschränkung: Keine Normenanforderungen erfinden – bei Unsicherheit Platzhalter [NORM PRÜFEN] ## ARBEITSANWEISUNG Schritt 1: Merkmale nach Kritikalität einteilen (sicherheitsrelevant / funktionskritisch / unkritisch) Schritt 2: Prüfhäufigkeit nach Kritikalität und Stückzahl festlegen Schritt 3: Prüfmittel zuordnen – auf verfügbare Mittel zurückgreifen Schritt 4: Reaktionsplan je Merkmal definieren (was tun bei Überschreitung?) ## DEFINITION OF DONE ☐ Alle kritischen Merkmale im Prüfplan erfasst ☐ Jedes Merkmal hat Prüfhäufigkeit und Prüfmittel zugeordnet ☐ Reaktionsplan für kritische Merkmale vorhanden ☐ Gap-Liste: fehlende Prüfmittel explizit benannt
PrüfplanQualitätssicherungAnlaufAQL
Qualität · Lieferant
Lieferanten-Qualitätsproblem eskalieren – Mahnschreiben und Maßnahmenplan
Wenn ein Lieferant wiederholt fehlerhafte Ware liefert und Sie formell handeln müssen.
Einstieg
## BESCHREIBUNG Erstellt ein professionelles Lieferanten-Mahnschreiben mit Fehleraufstellung, Forderungskatalog und klarer Eskalationslogik – versandfertig und rechtssicher formuliert. ## EINGABE • Lieferant: [Firmenname, Ansprechpartner] (Pflicht) • Betroffenes Material / Artikel: [Bezeichnung, Lieferantennummer] (Pflicht) • Fehlerhistorie: [Datum, Lieferschein-Nr., Fehlerart, Menge fehlerhaft, entstandene Kosten] (Pflicht) • Bisherige Kommunikation: [z. B. mündlich besprochen am XX.XX., erste Mahnung am XX.XX.] • Forderungen: [z. B. 8D-Report, Sofortmaßnahme, Nachlieferung, Gutschrift] • Frist: [z. B. Reaktion innerhalb 5 Werktage] ## AUSGABE • Formelles Mahnschreiben (E-Mail-Format, max. 400 Wörter) • Fehler-Aufstellung als Tabelle (Anhang-Struktur) • Forderungskatalog mit klaren Fristen und Konsequenzen • Eskalationshinweis: Was passiert bei Nichtreaktion? (Lieferantenbewertung, Sourcingprüfung) ## KONTEXT • Ton: professionell, bestimmt, sachlich – keine emotionale Sprache • Ziel: Problem lösen und Lieferbeziehung wenn möglich erhalten • Einschränkung: Keine rechtlichen Schritte ankündigen ohne explizite Freigabe ## ARBEITSANWEISUNG Schritt 1: Fehlerhistorie strukturiert zusammenfassen (chronologisch) Schritt 2: Schaden quantifizieren (Kosten, Produktionsausfall, Nacharbeit) Schritt 3: Forderungen klar und messbar formulieren (kein „besser werden" – konkreter 8D-Report, Frist, Maßnahme) Schritt 4: Eskalationsstufe klar benennen ## DEFINITION OF DONE ☐ Schreiben ist versandfertig (keine Platzhalter offen außer [UNTERSCHRIFT]) ☐ Fehlerhistorie vollständig und chronologisch ☐ Forderungen messbar und mit Frist versehen ☐ Eskalationskonsequenz klar benannt
LieferantReklamation8DEskalation
Qualität · SPC
Statistische Prozesskontrolle einrichten – Regelkarten-Konzept erstellen
Für Prozesse die stabilisiert werden müssen – SPC-Konzept ohne Statistik-Studium.
Fortgeschritten
## BESCHREIBUNG Entwickelt ein praxistaugliches SPC-Konzept für einen Fertigungsprozess – mit Regelkarten-Auswahl, Stichprobenlogik, Reaktionsregeln und Schulungshinweisen für Bediener. ## EINGABE • Prozess / Merkmal: [z. B. Wandstärke beim Spritzguss / Schweißnahtbreite / Drehteil-Durchmesser] (Pflicht) • Toleranzbereich: [USL: X, LSL: Y, Einheit: mm / bar / °C] (Pflicht) • Bisherige Fähigkeitskennwerte (falls bekannt): [Cp / Cpk] • Aktuelle Messhäufigkeit: [z. B. jede 10. Teil / stündlich / am Schichtanfang] • Messmittel: [z. B. Messschieber 0,01 mm / Drucksensor / Kamera] • Stückzahl je Schicht: [X Stück] ## AUSGABE • Empfehlung Regelkartentyp (x̄/R, x̄/s, I/MR) mit Begründung • Stichprobenplan: Umfang n, Häufigkeit, Zeitpunkt • Kontrollgrenzen-Berechnung (auf Basis gelieferter Daten oder Formelvorlage wenn keine Daten) • 5 Western-Electric-Regeln in werksverständlicher Sprache (ohne Statistik-Jargon) • Reaktionsplan: Was tut der Bediener bei Regelverstoß? • 1-Seiten-Kurzanweisung für Maschinenbediener ## KONTEXT • SPC-Ziel: Prozessstreuung sichtbar machen bevor Ausschuss entsteht • Einschränkung: Kontrollgrenzen sind ≠ Toleranzgrenzen – das muss im Output deutlich sein ## ARBEITSANWEISUNG Schritt 1: Regelkartentyp wählen (variabel vs. attributiv, Einzel- vs. Stichprobe) Schritt 2: Stichprobenplan auf Stückzahl und Risiko abstimmen Schritt 3: Kontrollgrenzen berechnen oder Berechnungsformel mit Platzhaltern liefern Schritt 4: Reaktionsregeln in Shopfloor-Sprache formulieren (keine Statistikterminologie) ## DEFINITION OF DONE ☐ Regelkartentyp begründet ausgewählt ☐ Stichprobenplan vollständig (n, Häufigkeit, Zeitpunkt) ☐ Unterschied Kontroll- vs. Toleranzgrenzen im Output erklärt ☐ Reaktionsplan für Bediener in max. 5 Schritten
SPCRegelkarteProzessfähigkeitStatistik
Qualität · FMEA
Prozess-FMEA für einen kritischen Fertigungsschritt erstellen
Risiken systematisch vor dem Anlauf identifizieren – nicht danach.
Fortgeschritten
## BESCHREIBUNG Erstellt eine strukturierte Prozess-FMEA für einen definierten Fertigungsschritt – mit Risikobewertung (RPZ), Priorisierung und konkreten Abstellmaßnahmen. ## EINGABE • Prozessschritt: [z. B. Schweißen Bauteil XY / Härten / Montage Dichtung] (Pflicht) • Prozessbeschreibung: [Was passiert in diesem Schritt? Frei beschreiben] (Pflicht) • Bekannte Fehler aus der Vergangenheit: [falls vorhanden: Fehlerart + Häufigkeit] • Kundenanforderungen / kritische Merkmale: [z. B. Zugfestigkeit > X / Dichtheit / Maßhaltigkeit] • Team: [Wer ist beteiligt? z. B. Schweißer, Einrichter, QS] ## AUSGABE • FMEA-Tabelle (Prozessschritt / potenzielle Fehlerart / Fehlerfolge / Fehlerursache / Auftretenswahrscheinlichkeit A / Bedeutung B / Entdeckungswahrscheinlichkeit E / RPZ = A×B×E) • Top-5-Risiken nach RPZ priorisiert • Empfohlene Vermeidungs- und Entdeckungsmaßnahmen je Top-Risiko • Aktionsplan: Wer macht was bis wann? ## KONTEXT • RPZ-Bewertungsskala: 1–10 je Dimension (1 = gut / 10 = schlecht) • RPZ > 100 = Handlungsbedarf, RPZ > 200 = sofortiger Handlungsbedarf • Einschränkung: Bewertungen sind Hypothesen des Teams – im Dokument als solche kennzeichnen ## ARBEITSANWEISUNG Schritt 1: Prozessschritte aufgliedern (5–10 Teilschritte) Schritt 2: Je Teilschritt: potenzielle Fehlerarten brainstormen (mindestens 3 je Schritt) Schritt 3: RPZ bewerten – realistisch, nicht optimistisch Schritt 4: Top-Risiken priorisieren und Maßnahmen mit SMART-Formulierung ## DEFINITION OF DONE ☐ Mindestens 15 Fehlerarten in FMEA-Tabelle ☐ RPZ berechnet und Top-5 priorisiert ☐ Maßnahmen SMART formuliert (Verantwortlicher + Termin) ☐ RPZ-Werte als Hypothesen gekennzeichnet
FMEARPZRisikoanalyseAnlauf
Qualität · KI-Konzept
KI-gestützte Inline-Qualitätsprüfung konzipieren – von der Idee zur Spezifikation
Bevor Sie einen Anbieter beauftragen: technische Anforderungen und Erfolgskriterien sauber definieren.
Experte
## BESCHREIBUNG Erstellt eine technische Anforderungsspezifikation für ein KI-gestütztes Inline-Qualitätsprüfsystem – als Grundlage für Anbieteranfragen und interne Entscheidungen. ## EINGABE • Prüfobjekt: [Bauteil, Material, Oberfläche] (Pflicht) • Fehlerarten die erkannt werden sollen: [z. B. Risse, Poren, Maßabweichungen, Farbfehler] (Pflicht) • Produktionstakt: [Teile/Minute] (Pflicht) • Aktuelle Prüfmethode: [manuell / Kamera / taktil] • Fehlerrate aktuell: [X % Ausschuss / X ppm Kundenfehler] • Infrastruktur: [Platzverhältnisse, Beleuchtung, Staub/Vibration am Einbauort] • Budget-Rahmen: [< 50k / 50–150k / > 150k €] • Ziel-Performance: [z. B. Fehlererkennungsrate > 99 % / false-positive-Rate < 0,5 %] ## AUSGABE • Technisches Lastenheft (5–8 Seiten) mit: – Anwendungsfall & Zielsetzung – Technische Mindestanforderungen (Kamera/Sensor, Beleuchtung, Rechenleistung) – Performance-Kriterien (Erkennungsrate, Taktfähigkeit, Verfügbarkeit) – Integrations-Anforderungen (MES/ERP, Signalausgabe, Reject-Mechanismus) – Abnahmekriterien (Definition of Done für Systemabnahme) – Betriebsanforderungen (Wartung, Updates, Support-SLA) • Liste der Top-5-Risiken mit Gegenmaßnahmen • Evaluierungskriterien für Anbieterbewertung (Gewichtungsmatrix) ## KONTEXT • Zielgruppe des Lastenhefts: technisch versierte Anbieter • Sprache: präzise, keine Marketing-Sprache, messbare Anforderungen • Einschränkung: Keine Technologie vorschreiben – Anforderungen beschreiben, nicht Lösungen ## ARBEITSANWEISUNG Schritt 1: Anwendungsfall präzisieren – was genau soll erkannt werden, unter welchen Bedingungen? Schritt 2: Performance-Anforderungen in messbare KPIs übersetzen Schritt 3: Integrations- und Betriebsanforderungen aus Shopfloor-Realität ableiten Schritt 4: Abnahmekriterien so formulieren dass sie eindeutig messbar sind Schritt 5: Anbieterbewertungsmatrix mit Gewichtung erstellen ## DEFINITION OF DONE ☐ Alle Performance-Anforderungen sind messbar (keine „soll gut erkennen"-Formulierungen) ☐ Abnahmekriterien eindeutig und unstreitig ☐ Anbieterbewertungsmatrix vollständig ☐ Risiken mit konkreten Gegenmaßnahmen (keine Allgemeinplätze)
Inline-PrüfungKI-VisionLastenheftAnbieterauswahl
Instandhaltung · Störungsanalyse
Wiederkehrende Störung strukturiert analysieren – Root Cause in 5-Why
Wenn dieselbe Anlage zum dritten Mal steht und die Ursache immer noch unklar ist.
Einstieg
## BESCHREIBUNG Führt eine strukturierte 5-Why-Analyse für eine wiederkehrende Störung durch und leitet eine nachhaltige Abstellmaßnahme ab die das Problem dauerhaft löst. ## EINGABE • Anlage: [Name, Typ] (Pflicht) • Störungsbeschreibung: [Was ist passiert? Wann? Wie oft in den letzten X Wochen?] (Pflicht) • Symptom: [z. B. Hydrauliköl-Leck / Antrieb überhitzt / Sensor-Fehlsignal] (Pflicht) • Was wurde bisher gemacht: [z. B. Dichtung getauscht, Sensor kalibriert] • Betriebsstunden seit letzter Wartung: [X Stunden] • Bauteil-Lebensdauer laut Hersteller: [falls bekannt] ## AUSGABE • Vollständige 5-Why-Kette (min. 4 Warum-Stufen bis zur Wurzelursache) • Unterscheidung: Symptombehandlung vs. Ursachenbeseitigung • Nachhaltige Abstellmaßnahme (Root Cause Fix) • Kurzfristige Sofortmaßnahme (damit die Anlage heute läuft) • Empfehlung: Soll ein Wartungsintervall oder eine Prozessänderung vorgenommen werden? ## KONTEXT • 5-Why: Jedes „Warum" muss durch eine Beobachtung oder Messung belegbar sein • Einschränkung: Nicht bei der technischen Oberfläche stehen bleiben – systemische Ursachen suchen (Wartungsplan, Betriebsparameter, Bedienerfehler) ## ARBEITSANWEISUNG Schritt 1: Symptom präzise beschreiben (nicht: „läuft nicht" – sondern: „Hydraulikdruck fällt nach 20 Min. unter X bar") Schritt 2: 5-Why-Kette durchführen – bei jeder Stufe prüfen: Ist das wirklich die Ursache oder nur ein weiteres Symptom? Schritt 3: Wurzelursache benennen und von Symptomen trennen Schritt 4: Maßnahmen ableiten – eine für heute, eine dauerhaft ## DEFINITION OF DONE ☐ 5-Why-Kette hat mindestens 4 belegbare Stufen ☐ Wurzelursache klar benannt (nicht: „Materialermüdung" als Endpunkt – warum trat sie auf?) ☐ Sofortmaßnahme und Nachhaltigkeitsmaßnahme getrennt ☐ Empfehlung für Wartungsplan-Anpassung enthalten
5-WhyRoot CauseStörungsanalyseInstandhaltung
Instandhaltung · Ersatzteil
Ersatzteilstrategie für kritische Anlagen entwickeln
Zwischen zu viel Lager und teurem Notfall-Express: die richtige Strategie für kritische Komponenten.
Einstieg
## BESCHREIBUNG Entwickelt eine risikobasierte Ersatzteilstrategie für kritische Produktionsanlagen – mit ABC-Klassifizierung, Meldebestand-Empfehlung und Lieferanten-Risikobewertung. ## EINGABE • Anlage(n): [Liste der kritischen Anlagen] (Pflicht) • Ersatzteil-Liste: [Bauteilname / Lieferant / Lieferzeit / Preis / aktuelle Lagerbestand] (Pflicht) • Ausfallhistorie: [Welche Teile sind in den letzten 24 Monaten ausgefallen?] • Stehzeit-Kosten der Anlage: [€ pro Stunde Ausfall] • Single-Source-Teile (nur ein Lieferant): [kennzeichnen] ## AUSGABE • ABC-Klassifizierung aller Teile nach Kritikalität (A = sofort vorätig / B = kurze Lieferzeit akzeptabel / C = auf Bedarf) • Empfohlener Meldebestand und Sicherheitsbestand je A-Teil • Identifikation von Single-Source-Risiken mit Handlungsempfehlung • Jährliche Lagerkosten vs. Ausfallkostenrisiko (Break-even-Analyse) • Maßnahmenplan: Top-5 Lücken im Ersatzteillager schließen ## KONTEXT • Ziel: Kostenoptimiertes Lager ohne unakzeptables Ausfallrisiko • Einschränkung: Keine Bestellempfehlungen ohne vollständige Preis- und Lieferzeitdaten ## ARBEITSANWEISUNG Schritt 1: Teile nach Ausfallwahrscheinlichkeit × Stehzeit-Kosten klassifizieren Schritt 2: Lieferzeiten mit akzeptablen Wartezeiten vergleichen Schritt 3: Single-Source-Risiken identifizieren und priorisieren Schritt 4: Lagerkosten vs. Ausfallkostenrisiko gegenüberstellen ## DEFINITION OF DONE ☐ Alle Teile ABC-klassifiziert ☐ A-Teile haben Meldebestand und Sicherheitsbestand ☐ Single-Source-Risiken explizit benannt ☐ Break-even-Analyse für Top-3 kritische Teile vorhanden
ErsatzteilABC-AnalyseLagerstrategieRisiko
Instandhaltung · MTTR / MTBF
MTTR und MTBF berechnen und Instandhaltungsstrategie ableiten
Die zwei wichtigsten Instandhaltungskennzahlen verstehen und für Entscheidungen nutzen.
Fortgeschritten
## BESCHREIBUNG Berechnet MTBF (Mean Time Between Failures) und MTTR (Mean Time to Repair) aus Störungsprotokollen und leitet daraus eine passende Instandhaltungsstrategie ab. ## EINGABE • Anlage: [Name, Typ] (Pflicht) • Störungsprotokoll: [Datum, Ausfallbeginn, Ausfallende, Fehlercode / Beschreibung] (Pflicht, min. 10 Ereignisse empfohlen) • Geplante Betriebsstunden je Schicht: [X Stunden] • Aktuelles Instandhaltungskonzept: [rein reaktiv / zeitbasiert / zustandsbasiert] • Kosten je Stunde Ausfall: [€/h] ## AUSGABE • MTBF-Berechnung: Mittlere Zeit zwischen Ausfällen (in Stunden) • MTTR-Berechnung: Mittlere Reparaturdauer (in Stunden) • Verfügbarkeits-Kennzahl: A = MTBF / (MTBF + MTTR) in % • Trend: Werden Ausfälle häufiger / seltener? (Alterungseffekt?) • Strategieempfehlung: Wann lohnt sich zustandsbasierte Wartung vs. Zeitintervall? • ROI-Schätzung: Wie viel Ausfall lässt sich durch bessere Instandhaltungsstrategie einsparen? ## KONTEXT • MTBF: Maß für Zuverlässigkeit. Kurzes MTBF = häufige Ausfälle • MTTR: Maß für Reparaturfähigkeit. Langes MTTR = Ersatzteil- oder Know-how-Problem • Einschränkung: Aussagekraft steigt mit Datenmenge – bei < 10 Ereignissen deutlich hinweisen ## ARBEITSANWEISUNG Schritt 1: MTBF und MTTR aus Rohdaten berechnen Schritt 2: Trend analysieren – lineare Regression auf Ausfallhäufigkeit Schritt 3: Verfügbarkeit berechnen und mit Ziel vergleichen Schritt 4: Strategieempfehlung ableiten: ab welchem MTBF lohnt sich Predictive Maintenance? ## DEFINITION OF DONE ☐ MTBF und MTTR korrekt berechnet mit Formel ausgewiesen ☐ Verfügbarkeits-Kennzahl berechnet ☐ Trend-Aussage mit Datengrundlage belegt ☐ Strategieempfehlung mit Break-even-Punkt
MTBFMTTRVerfügbarkeitInstandhaltungsstrategie
Instandhaltung · TPM
Autonome Instandhaltung einführen – TPM-Schritt-1-Plan erstellen
Bediener übernehmen Basiswartung – Schritt 1 nach TPM-Methodik ohne externen Berater.
Fortgeschritten
## BESCHREIBUNG Erstellt einen TPM-Schritt-1-Plan (Säuberung = Inspektion) für eine Pilotanlage – mit Checkliste, Schulungsplan und Einführungs-Kommunikation für Bediener. ## EINGABE • Pilotanlage: [Name, Typ, Baujahr] (Pflicht) • Bekannte Schwachstellen (Verschmutzungsquellen, Lecks, Abnutzung): [beschreiben] • Aktueller Reinigungsstand: [z. B. wöchentlich durch Reinigungskraft / gar nicht / nach Bedarf] • Bediener-Team: [Anzahl, Schichten, Qualifikationsniveau] • Verfügbare Zeit für autonome IH pro Schicht: [X Minuten] • Häufigste Störungsursache: [z. B. Verschmutzung Sensoren / Ölverlust / Kühlmittelstand] ## AUSGABE • Tägliche/wöchentliche Bediener-Checkliste (max. 12 Punkte, bildbasierter Aufbau beschrieben) • Erstbereinigungsplan (Schritt-für-Schritt, mit Sicherheitshinweisen) • Schulungsplan für Bediener-Einweisung (3 × 30 Min. Struktur) • Kommunikationstext für Ankündigung im Team (2 Absätze, nicht belehrend) • KPI: Wie messen wir den Erfolg von Schritt 1? (z. B. Störungen durch Verschmutzung -X %) ## KONTEXT • TPM Schritt 1: Säubern = Inspizieren – Bediener lernen die Anlage durch gründliche Reinigung kennen • Ziel: Bediener entdecken Auffälligkeiten bevor sie zur Störung werden • Einschränkung: Aufgaben müssen für Bediener ohne Fachausbildung sicher durchführbar sein ## ARBEITSANWEISUNG Schritt 1: Verschmutzungsquellen und Inspektionspunkte identifizieren Schritt 2: Checkliste priorisieren – was hat den größten Einfluss auf Verfügbarkeit? Schritt 3: Sicherheitsanforderungen je Punkt prüfen (Lock-out/Tag-out nötig?) Schritt 4: KPI definieren – messbar, innerhalb 4 Wochen sichtbar ## DEFINITION OF DONE ☐ Checkliste max. 12 Punkte, je < 2 Minuten Aufwand ☐ Sicherheitshinweise bei jedem relevanten Punkt ☐ Schulungsplan vollständig mit Zeitplan ☐ Erfolgs-KPI messbar und realistisch
TPMAutonome IHBedienerShopfloor
Instandhaltung · Predictive
Predictive-Maintenance-Roadmap für den Mittelstand entwickeln
Von reaktiver Instandhaltung zu Predictive – realistischer Fahrplan ohne Überinvestition.
Experte
## BESCHREIBUNG Erstellt eine 3-Jahres-Roadmap zur Einführung von Predictive Maintenance – priorisiert nach Anlagen-Kritikalität, Datenreifegrad und realistischem Investitionsrahmen. ## EINGABE • Anlagenpark: [Liste der Anlagen mit Kritikalität (hoch/mittel/niedrig) und Baujahr] (Pflicht) • Aktuelle IH-Strategie: [reaktiv / zeitbasiert / bereits Ansätze Predictive] (Pflicht) • Datenverfügbarkeit je Anlage: [Sensoren vorhanden? SPS-Daten zugänglich? Manuell erfasst?] (Pflicht) • Jährliche IH-Kosten: [€/Jahr gesamt] • Anteil ungeplanter Instandhaltung: [X % der IH-Kosten] • IT-Infrastruktur: [MES vorhanden / Cloud-Anbindung / lokale Server] • IH-Team: [X Personen, Qualifikation, interne vs. externe IH] ## AUSGABE • Anlagen-Priorisierungsmatrix (Kritikalität × Datenverfügbarkeit × Ausfallkosten) • 3-Jahres-Roadmap mit Phasen: Quick Wins (Jahr 1) / Skalierung (Jahr 2) / Optimierung (Jahr 3) • Investitionsplan je Phase mit Kostenrahmen • Reifegrad-Assessment: Wo steht der Betrieb heute? (5-Stufen-Modell) • KPIs zur Erfolgsmessung (MTBF, ungeplante IH-Kosten, Verfügbarkeit) • Häufigste Fallstricke bei PdM-Einführung und wie man sie vermeidet ## KONTEXT • Mittelstand: kein dediziertes Data-Science-Team, begrenzte IT-Ressourcen • Pragmatismus vor Perfektion: Einfache Lösungen zuerst, Komplexität schrittweise aufbauen • Einschränkung: Kein Anbieter empfehlen ohne Ausschreibungsprozess ## ARBEITSANWEISUNG Schritt 1: Anlagen nach Kritikalität × Datenverfügbarkeit in 4 Quadranten einteilen Schritt 2: Quick Wins identifizieren (hohe Kritikalität + Daten bereits vorhanden) Schritt 3: Investitionsplan realistisch kalkulieren (Hardware + Software + Implementierung + Betrieb) Schritt 4: Reifegrad-Modell: wo steht der Betrieb, was ist der nächste realistische Schritt? ## DEFINITION OF DONE ☐ Alle Anlagen priorisiert mit Begründung ☐ Roadmap hat 3 Phasen mit klaren Meilensteinen ☐ Investitionsrahmen je Phase mit Bandbreite (nicht Punktschätzung) ☐ KPIs mit Ausgangswert und Zielwert definiert
Predictive MaintenanceRoadmapIH-StrategieReifegrad
Reporting · Monatsbericht
Monatlichen Produktionsbericht strukturiert aufbauen
Aus Rohdaten wird in einem Durchgang ein vollständiger Monatsbericht – für GF, Beirat oder Konzernmutter.
Einstieg
## BESCHREIBUNG Erstellt einen vollständigen, druckfertigen Monatsbericht für die Produktionsleitung – mit Kennzahlenübersicht, Kommentar, Abweichungsanalyse und Vorschau. ## EINGABE • Monat / Jahr: [z. B. Mai 2025] (Pflicht) • Werk / Bereich: [Name] (Pflicht) • KPI-Tabelle: [OEE, Ausbringung (Ist/Plan), Ausschussrate, Energieverbrauch, Krankenquote, weitere relevante KPIs] (Pflicht) • Größte Ereignisse des Monats: [Störungen, Kundenreklamationen, Audits, Personalwechsel, neue Anläufe] • Vergleich Vorjahresmonat: [KPIs Vorjahr falls vorhanden] • Ausblick nächster Monat: [geplante Maßnahmen, Wartungen, Anläufe] ## AUSGABE • Executive Summary (5 Sätze – das Wichtigste auf einen Blick) • KPI-Übersicht mit Ampelbewertung (Ist / Plan / Vormonat / Vorjahr) • Kommentar zu Abweichungen: Was erklärt das Delta? (keine Rechtfertigungen – Fakten) • Top-3 Problemfelder mit eingeleiteten Maßnahmen • Ausblick: Was kommt nächsten Monat, worauf ist zu achten? • Format: Bereit für Kopie in PowerPoint oder Word ## KONTEXT • Leser: GF, Beirat, Konzernmutter – wenig Zeit, hohe Erwartung an Präzision • Ton: sachlich, keine Beschönigung, keine Dramatisierung • Einschränkung: Keine Zahlen interpolieren die nicht geliefert wurden ## ARBEITSANWEISUNG Schritt 1: Executive Summary – was waren die drei wichtigsten Ereignisse des Monats? Schritt 2: KPI-Tabelle mit Ampel und Kommentar zu jeder Abweichung > 5 % Schritt 3: Problemfelder: Ursache benennen, Maßnahme beschreiben, Status angeben Schritt 4: Ausblick realistisch formulieren – keine Wunschlisten ## DEFINITION OF DONE ☐ Executive Summary max. 5 Sätze, keine Floskeln ☐ Jede KPI-Abweichung > 5 % kommentiert ☐ Maßnahmen haben Verantwortlichen und Termin ☐ Keine Zahlen die nicht aus dem Input stammen
MonatsberichtKPIGF-ReportingAbweichung
Reporting · Meeting-Protokoll
Produktions-Meeting-Protokoll aus Stichpunkten erstellen
Aus Notizen wird in Sekunden ein vollständiges Protokoll mit Maßnahmen und Verantwortlichen.
Einstieg
## BESCHREIBUNG Verwandelt unstrukturierte Meeting-Notizen in ein sauberes, versandfertiges Protokoll mit Beschlüssen, Maßnahmen und Verantwortlichen. ## EINGABE • Meeting-Typ: [z. B. Shopfloor-Board / Eskalationsrunde / KVP-Meeting / Jour Fixe Instandhaltung] (Pflicht) • Datum, Teilnehmer: [Datum, Namen oder Funktionen] (Pflicht) • Meine Notizen / Stichpunkte: [frei einfügen – unstrukturiert ist okay] (Pflicht) • Offene Punkte aus dem letzten Meeting: [falls vorhanden] ## AUSGABE • Strukturiertes Protokoll mit: Datum / Teilnehmer / Tagesordnung • Diskutierte Punkte mit kurzem Ergebnis (kein Wortprotokoll) • Beschlüsse: Was wurde entschieden? • Maßnahmentabelle: Was / Wer / Bis wann / Status • Offene Punkte die auf nächstes Meeting verschoben wurden • Nächster Termin (falls erwähnt) ## KONTEXT • Protokoll ist kein Redeskript – nur Ergebnisse und Maßnahmen • Ton: sachlich, neutral, keine Wertungen • Einschränkung: Keine Maßnahmen erfinden die nicht in den Notizen erwähnt wurden ## ARBEITSANWEISUNG Schritt 1: Notizen nach Themen clustern Schritt 2: Für jedes Thema: Was wurde besprochen → Was wurde entschieden? Schritt 3: Alle Maßnahmen in Tabelle überführen (Was / Wer / Bis wann) Schritt 4: Offene Punkte ohne Beschluss als „offen" markieren ## DEFINITION OF DONE ☐ Kein Beschluss ohne Verantwortlichen ☐ Keine Maßnahme ohne Termin ☐ Offene Punkte klar als offen markiert (kein falscher Abschluss) ☐ Protokoll max. 1 Seite A4
ProtokollMeetingMaßnahmenShopfloor-Board
Reporting · KPI-System
KPI-Dashboard-Konzept für die Produktion entwickeln
Welche Kennzahlen wirklich wichtig sind – und wie man sie sinnvoll visualisiert.
Fortgeschritten
## BESCHREIBUNG Entwickelt ein vollständiges KPI-Dashboard-Konzept für die Produktionssteuerung – mit Kennzahlenauswahl, Visualisierungsempfehlung und Eskalationslogik. ## EINGABE • Werk / Bereich: [Name, Größe, Produktionstyp] (Pflicht) • Zielgruppe des Dashboards: [Shopfloor-Board / Werkleiter-Cockpit / GF-Reporting] (Pflicht) • Strategische Ziele des Werks: [z. B. OEE > 80 %, Ausschuss < 1 %, Liefertreue > 98 %] (Pflicht) • Verfügbare Datenquellen: [MES, ERP, manuelle Erfassung, Excel] • Aktuell verwendete KPIs: [falls vorhanden: welche, wie häufig] • Probleme mit aktuellem Reporting: [z. B. zu viele Zahlen, keine Echtzeit, Excel-Chaos] ## AUSGABE • KPI-Pyramide: Top-KPIs (3–5) je Ebene (GF / Werkleiter / Schichtleiter / Bediener) • Je KPI: Definition / Formel / Datenquelle / Aktualisierungsfrequenz / Zielwert / Ampellogik • Dashboard-Struktur (beschrieben): Welche Charts, wo, in welcher Reihenfolge? • Eskalationslogik: Was passiert wenn Ampel auf Rot springt? • Empfehlung zur technischen Umsetzung (ohne spezifisches Tool vorzuschreiben) • Quick-Win: Welche 3 KPIs können sofort mit vorhandenen Daten umgesetzt werden? ## KONTEXT • Weniger ist mehr: Ein KPI-System mit 5 wichtigen Zahlen schlägt ein Dashboard mit 30 irrelevanten • Einschränkung: Keine KPIs empfehlen für die keine Daten vorhanden sind (Platzhalter setzen) ## ARBEITSANWEISUNG Schritt 1: Strategische Ziele in messbare KPIs übersetzen Schritt 2: KPIs nach Ebene clustern (wer braucht was zur Steuerung?) Schritt 3: Für jeden KPI: Formel, Datenquelle, Frequenz klären Schritt 4: Ampellogik und Eskalationspfad definieren ## DEFINITION OF DONE ☐ Max. 5 Top-KPIs je Ebene ☐ Jeder KPI hat Formel, Datenquelle und Zielwert ☐ Ampellogik vollständig (Grün / Gelb / Rot-Grenze) ☐ Quick-Win-Liste: 3 KPIs sofort umsetzbar
KPIDashboardProduktionssteuerungAmpellogik
Reporting · Investitionsantrag
Investitionsantrag für eine Produktionsmaßnahme schreiben
Wenn Sie Budget brauchen und der Antrag überzeugen muss – nicht nur informieren.
Fortgeschritten
## BESCHREIBUNG Erstellt einen vollständigen, überzeugenden Investitionsantrag für eine Produktionsmaßnahme – mit Problemdarstellung, Lösungsalternativen, ROI-Berechnung und Risikobetrachtung. ## EINGABE • Investitionsgegenstand: [z. B. neue Schweißanlage / KI-Qualitätssystem / Automatisierungszelle] (Pflicht) • Problem / Handlungsbedarf: [Warum jetzt? Was passiert wenn wir nicht investieren?] (Pflicht) • Investitionskosten: [Einmalig: € / Laufend: €/Jahr] (Pflicht) • Erwarteter Nutzen: [Kosteneinsparung / Kapazitätsgewinn / Qualitätsverbesserung – mit Zahlen] (Pflicht) • Alternativen: [z. B. Reparatur bestehende Anlage / Outsourcing / Nichtstun] • Projektlaufzeit: [z. B. 6 Monate Implementierung] • Entscheidungsträger: [GF / Beirat / Konzern-Investment-Committee] ## AUSGABE • Vollständiger Investitionsantrag (700–1.000 Wörter) mit: – Executive Summary (Handlungsempfehlung in 3 Sätzen) – Ausgangssituation und Handlungsbedarf – Alternativenvergleich (mind. 2 Optionen + Empfehlung) – Investitionsrechnung (ROI, Amortisationszeit, NPV wenn relevant) – Risikobetrachtung (Top 3 Risiken + Gegenmaßnahmen) – Zeitplan und nächste Schritte ## KONTEXT • Entscheider denken in Zahlen und Risiken – keine Technologiebegeisterung, sondern Businesslogik • Ton: sachlich, überzeugend, keine Übertreibungen • Einschränkung: Keine Renditeversprechen die nicht mit Zahlen belegt sind ## ARBEITSANWEISUNG Schritt 1: Executive Summary zuerst – was empfehlen Sie und warum? Schritt 2: Status quo quantifizieren – was kostet das aktuelle Problem? Schritt 3: Alternativen fair darstellen (auch wenn eine klar besser ist) Schritt 4: ROI-Berechnung transparent und nachvollziehbar Schritt 5: Risiken nicht verschweigen – zeigt Seriosität ## DEFINITION OF DONE ☐ Executive Summary enthält klare Handlungsempfehlung ☐ Mindestens 2 Alternativen verglichen ☐ ROI-Berechnung nachvollziehbar (Formel sichtbar) ☐ Risiken benannt mit Gegenmaßnahmen ☐ Nächste Schritte mit Zeitplan
InvestitionsantragROIBusiness CaseEntscheidung
Reporting · KI-Assistent
Automatisierten Produktionsbericht-Assistenten konfigurieren
Ein System-Prompt der aus strukturierten Produktionsdaten vollautomatisch Berichte in Ihrem Stil generiert.
Experte · Skill
## BESCHREIBUNG System-Prompt zur Konfiguration eines KI-Assistenten der dauerhaft und konsistent Produktionsberichte im definierten Stil und Format generiert – als wiederverwendbarer Skill. ## DAS IST EIN SYSTEM-PROMPT – in das Systemfeld Ihres KI-Tools einfügen Du bist ein Produktionsberichts-Assistent für [Werksname], ein [Branche, z. B. metallverarbeitender Mittelständler mit 3 Produktionslinien]. DEINE AUFGABE: Du erhältst strukturierte Produktionsdaten (KPIs, Ereignisse, Stichpunkte) und erstellst daraus professionelle Berichte im definierten Format. Du interpretierst Abweichungen, formulierst Kommentare und leitest Handlungsempfehlungen ab. DEIN STIL: • Sachlich, direkt, keine Floskeln • Kurze Sätze (max. 20 Wörter) • Zahlen immer mit Einheit und Vergleichswert (Ist / Plan / Vorperiode) • Keine Beschönigung: Rote Kennzahlen klar benennen • Keine Erfindungen: Nur Daten aus dem Input verwenden BERICHTSSTRUKTUR (immer einhalten): 1. Executive Summary (3–5 Sätze) 2. KPI-Tabelle mit Ampel (Grün ≥ Ziel / Gelb -5 % / Rot > -5 %) 3. Kommentar Abweichungen (nur bei Delta > 3 %) 4. Top-3 Handlungsfelder (Verantwortlicher + Termin) 5. Ausblick (2 Sätze) KPI-DEFINITIONEN FÜR DIESES WERK: • OEE = Verfügbarkeit × Leistung × Qualität, Ziel: [X %] • Ausschussrate = fehlerhafte Teile / Gesamtteile, Ziel: [< X %] • Liefertreue = pünktliche Aufträge / Gesamtaufträge, Ziel: [> X %][weitere KPIs ergänzen] WENN DATEN FEHLEN: Schreibe [DATEN FEHLEN] – erfinde keine Werte. GESPRÄCHSSTART: Wenn du fertig konfiguriert bist, antworte mit: „Bereit. Bitte Produktionsdaten für [Berichtstyp] liefern."
System-PromptSkillAutomatisierungReporting
Schicht · Briefing
Schichtbriefing-Text für den Schichtleiter vorbereiten
Fünf Minuten Vorbereitung für ein klares, motivierendes Schichtbriefing.
Einstieg
## BESCHREIBUNG Erstellt einen strukturierten Briefing-Text für das Schichtbriefing – klar, motivierend, auf den Punkt – in max. 5 Minuten Redezeit. ## EINGABE • Schicht: [Früh / Spät / Nacht], [Datum] (Pflicht) • Bereich / Linie: [Name] (Pflicht) • Heutige Aufgaben / Produktionsplan: [Artikel, Stückzahl, besondere Aufträge] (Pflicht) • Offene Punkte aus Vorschicht: [Störungen, Qualitätsprobleme, unfertige Aufgaben] • Besondere Vorkommnisse heute: [z. B. Audit, Besucher, Sicherheitsthema, Jubiläum] • Ziel der Schicht: [z. B. OEE > 82 %, Auftrag XY bis 14 Uhr fertig] • Personalbesonderheiten: [z. B. 1 Einarbeiter dabei, Springer auf Position Y] ## AUSGABE • Briefing-Text (ca. 5 Minuten Redezeit, ca. 300 Wörter) • Struktur: Lage (was lief gestern) → Auftrag (was machen wir heute) → Mittel (wer ist wo) → Ziel (was wollen wir erreichen) → Besonderes • Ton: direkt, motivierend, auf Augenhöhe – kein Management-Jargon • 2–3 Formulierungshinweise: Wo kann der Schichtleiter individuell ergänzen? ## KONTEXT • Zielgruppe: Produktionsmitarbeiter mit unterschiedlichem Bildungshintergrund • Briefing ist kein Vortrag – kurze Sätze, klare Erwartungen • Einschränkung: Keine Kritik an Mitarbeitern namentlich im Text ## ARBEITSANWEISUNG Schritt 1: Lage – was muss die Mannschaft aus der Vorschicht wissen? Schritt 2: Auftrag – was ist das Ziel der Schicht? (konkret, messbar) Schritt 3: Besonderheiten hervorheben ohne zu übertreiben Schritt 4: Motivierender Schlusssatz – nicht kitschig, sondern kollegial ## DEFINITION OF DONE ☐ Max. 5 Minuten Redezeit (ca. 300–350 Wörter) ☐ Ziel der Schicht konkret und messbar genannt ☐ Kein Mitarbeiter namentlich kritisiert ☐ Platzhalter für individuelle Ergänzungen markiert
BriefingSchichtleiterKommunikationFührung
Schicht · Einarbeitung
Einarbeitungsplan für einen neuen Produktionsmitarbeiter erstellen
Strukturierte Einarbeitung statt Einschmeißen ins kalte Wasser.
Einstieg
## BESCHREIBUNG Erstellt einen vollständigen, strukturierten Einarbeitungsplan für einen neuen Produktionsmitarbeiter – mit Wochenplan, Lernzielen und Abnahmekriterien. ## EINGABE • Position / Arbeitsplatz: [z. B. Maschinenbediener Linie 2 / CNC-Dreher / Montagemitarbeiter] (Pflicht) • Vorkenntnisse des neuen Mitarbeiters: [z. B. Quereinsteiger / 3 Jahre Erfahrung ähnliche Maschine / Ausbildung als Industriemechaniker] (Pflicht) • Einarbeitungsdauer: [z. B. 4 Wochen] (Pflicht) • Anlagen / Tätigkeiten die erlernt werden müssen: [Liste] • Verfügbarer Pate / Einarbeiter: [Name, Funktion] • Sicherheitsunterweisungen erforderlich: [z. B. Gabelstapler, Gefahrstoffe, Maschinensicherheit] ## AUSGABE • Wochenstrukturierter Einarbeitungsplan (Woche 1–4 oder nach gewünschter Dauer) • Je Woche: Lernziele, Inhalte, Verantwortlicher, Abnahmekriterium • Checkliste für den Paten: Was muss gezeigt / erklärt / abgenommen werden? • Abnahme-Formular-Vorlage: Wann gilt der Mitarbeiter als eingearbeitet? • Hinweise für sensible Gesprächsführung (erster Tag, erstes Feedback) ## KONTEXT • Ziel: Nach der Einarbeitung kann der Mitarbeiter die Position selbständig und sicher besetzen • Realistischer Aufbau: Theorie → Beobachten → Unter Aufsicht → Selbständig • Einschränkung: Sicherheitsunterweisungen müssen als Pflichttermine mit Nachweis markiert werden ## ARBEITSANWEISUNG Schritt 1: Tätigkeiten nach Komplexität und Risiko einteilen Schritt 2: Lernprogression: einfach → komplex, sicher → risikoreich Schritt 3: Abnahmekriterien messbar formulieren (nicht: „kann die Maschine bedienen" – sondern: „rüstet Artikel XY innerhalb 20 Min. auf Norm") Schritt 4: Sicherheitsthemen als Pflichtblöcke mit Nachweis-Pflicht markieren ## DEFINITION OF DONE ☐ Wochenplan vollständig (keine Lücken) ☐ Jedes Lernziel hat messbares Abnahmekriterium ☐ Sicherheitsunterweisungen als Pflichttermine markiert ☐ Paten-Checkliste vollständig
EinarbeitungOnboardingWissenssicherungPate
Schicht · Feedback
Mitarbeitergespräch strukturiert vorbereiten – konstruktives Feedback formulieren
Feedback das gehört wird – nicht Kritik die abstößt.
Fortgeschritten
## BESCHREIBUNG Bereitet ein strukturiertes Mitarbeitergespräch vor – mit konkreten Beobachtungen, konstruktiven Formulierungen und einem Gesprächsleitfaden der schwierige Themen sachlich adressiert. ## EINGABE • Anlass des Gesprächs: [z. B. Leistungsrückgang / Fehlzeiten / Qualitätsproblem / Jahresgespräch / Beförderung] (Pflicht) • Was ist konkret beobachtet worden? [Datum, Situation, was wurde gesehen/gemessen – keine Interpretationen] (Pflicht) • Erwartetes Ziel des Gesprächs: [z. B. Verbesserung vereinbaren / Ursache verstehen / Wertschätzung ausdrücken] (Pflicht) • Bisherige Gespräche zu dem Thema: [gab es bereits Gespräche? Ergebnis?] • Besondere Umstände: [z. B. persönliche Situation bekannt / neuer Mitarbeiter / Schlüsselperson] ## AUSGABE • Gesprächsleitfaden (Einstieg → Kernbotschaft → Dialog → Vereinbarung → Abschluss) • 3 konkrete Formulierungsvorschläge für kritisches Feedback (SBI-Methode: Situation–Behavior–Impact) • Häufige Reaktionen und wie man damit umgeht (z. B. Rechtfertigung / Schweigen / Emotionen) • Vereinbarungs-Template: Was wird festgehalten, wer macht was bis wann? • Was Sie NICHT sagen sollten (Formulierungen die Türen schließen) ## KONTEXT • SBI-Methode: Situation (wann/wo) → Verhalten (was genau) → Wirkung (welche Konsequenz) • Ziel: Verhaltensänderung durch Einsicht – nicht durch Druck • Einschränkung: Keine Diagnosen oder Schuldzuweisungen – nur beobachtbare Fakten ## ARBEITSANWEISUNG Schritt 1: Beobachtungen von Interpretationen trennen (Fakten vs. Meinungen) Schritt 2: Kernbotschaft in einem Satz formulieren – klar, nicht verletzend Schritt 3: Dialog-Fragen vorbereiten – offene Fragen die Verstehen ermöglichen Schritt 4: Vereinbarung SMART formulieren ## DEFINITION OF DONE ☐ Kernbotschaft in einem Satz formuliert (kein langer Einstieg) ☐ Mindestens 2 SBI-Formulierungsbeispiele ☐ Vereinbarungs-Template vollständig (Was / Wer / Bis wann / Wie prüfen) ☐ „Nicht-sagen-Liste" enthält mindestens 3 Punkte
FeedbackMitarbeitergesprächSBIFührung
Schicht · KVP
KVP-Workshop vorbereiten und moderieren – Agenda und Methodenleitfaden
Kontinuierliche Verbesserung strukturiert statt als Pflichtveranstaltung.
Fortgeschritten
## BESCHREIBUNG Erstellt eine vollständige Vorbereitung für einen KVP-Workshop – mit Agenda, Moderationsleitfaden, Methoden und Maßnahmen-Template. ## EINGABE • Workshop-Thema / Problemfeld: [z. B. hohe Nacharbeitsrate Linie 3 / lange Rüstzeiten / häufige Materialengpässe] (Pflicht) • Teilnehmer: [Anzahl, Funktionen, z. B. 6 Personen: 2 Bediener, Schichtleiter, IH, QS, Werkleiter] (Pflicht) • Workshop-Dauer: [z. B. 2 Stunden / halber Tag] (Pflicht) • Bekannte Ursachen-Hypothesen: [falls vorhanden] • Bereits ausprobierte Maßnahmen: [was hat nicht funktioniert?] • Ziel des Workshops: [z. B. 3 priorisierte Maßnahmen mit Verantwortlichem] ## AUSGABE • Detaillierte Workshop-Agenda (Zeitblöcke mit Methode und Material) • Moderationsleitfaden: Wie durch die Phasen führen? (Einstieg / Analyse / Lösungen / Priorisierung / Maßnahmen) • Methodenauswahl: Welche 2–3 Methoden passen zu diesem Thema? (z. B. 5-Why, Ishikawa, Wertstromanalyse) • Maßnahmen-Template: Ergebnis-Poster für den Shopfloor • Hinweise für schwierige Workshop-Situationen (Blockierer, Vielredner, Resignation) ## KONTEXT • KVP lebt von Bediener-Input – die besten Ideen kommen vom Shopfloor • Moderator ist Facilitator, kein Experte: Fragen stellen, nicht Lösungen vorgeben • Einschränkung: Kein Workshop-Design ohne klares Ziel formulieren ## ARBEITSANWEISUNG Schritt 1: Ziel des Workshops in einem Satz – was soll am Ende vorliegen? Schritt 2: Agenda nach Energie-Kurve gestalten (aktivierend → analytisch → kreativ → entscheidend) Schritt 3: Methoden auf Problemtyp und Zeitrahmen abstimmen Schritt 4: Maßnahmen-Template: wer sieht es, wer pflegt es, wer eskaliert? ## DEFINITION OF DONE ☐ Jeder Zeitblock hat Methode, Material und Moderationsfrage ☐ Maßnahmen-Template vollständig (Was / Wer / Bis wann / Status) ☐ Umgang mit schwierigen Situationen beschrieben ☐ Ergebnis-Ziel messbar formuliert
KVPWorkshopModerationKaizen
Schicht · KI-Assistent
Shopfloor-KI-Assistent konfigurieren – tägliche Produktionsunterstützung
Ein dauerhafter KI-Begleiter für den Schichtleiter – konfigurierbar, werksspezifisch, sofort einsetzbar.
Experte · Skill
## BESCHREIBUNG System-Prompt zur Konfiguration eines werksspezifischen KI-Assistenten für Schichtleiter – als dauerhaft nutzbarer Skill für tägliche Produktionsaufgaben. ## DAS IST EIN SYSTEM-PROMPT – in das Systemfeld Ihres KI-Tools einfügen Du bist der Shopfloor-Assistent für Schichtleiter bei [Werksname]. DEIN KONTEXT: • Werk: [Name, Ort, Größe] • Produktionsbereich: [z. B. Presswerk / Montage / Zerspanung] • Anlagen: [Liste der relevanten Anlagen mit Kurzbeschreibung] • Schichtmodell: [z. B. 3-Schicht, Früh 06–14, Spät 14–22, Nacht 22–06] • Ziel-KPIs: OEE [X %], Ausschuss [< Y %], Liefertreue [> Z %] DEINE FÄHIGKEITEN: 1. Schichtübergaben aus Stichpunkten erstellen (Format: Lage → Auftrag → Mittel → Ziel) 2. Stillstandsmeldungen strukturieren und priorisieren 3. SOPs aus Beschreibungen erstellen 4. Briefing-Texte für das Schichtbriefing vorbereiten 5. Qualitätsmeldungen formulieren (intern + Kunde) 6. Fragen zu Produktionsprozessen beantworten (nur auf Basis gelieferter Infos) DEIN STIL: • Kurze, klare Sätze – Produktionsmitarbeiter haben keine Zeit für Romane • Direkt, sachlich, keine Floskeln • Immer nach dem Prinzip: Was ist das Problem → Was ist zu tun → Wer macht es bis wann WAS DU NICHT MACHST: • Keine Preise, keine rechtlichen Empfehlungen • Keine Diagnosen über Mitarbeiter • Keine Zahlen erfinden – immer [DATEN FEHLEN] wenn etwas unklar ist GESPRÄCHSSTART: Antworte auf die erste Nachricht immer mit einer kurzen Bestätigung deiner Rolle und frage: „Was steht heute an?"
System-PromptSkillShopfloor-AssistentSchichtleiter
KI-Einführung · Daten-Check
Datenlage ehrlich einschätzen – Data Reality Check vor dem ersten KI-Projekt
Bevor Sie in KI investieren: wissen ob die Daten die nötige Qualität haben.
Einstieg
## BESCHREIBUNG Führt einen strukturierten Data Reality Check durch – bewertet Datenqualität, -vollständigkeit und -zugänglichkeit für einen geplanten KI-Use-Case und zeigt konkrete Lücken auf. ## EINGABE • Geplanter KI-Use-Case: [z. B. Stillstandsvorhersage / Qualitätsfrüherkennung / Verbrauchsoptimierung] (Pflicht) • Anlage / Prozess: [Name, Typ] (Pflicht) • Verfügbare Datenquellen: [z. B. SPS-Daten, MES-Stillstandsprotokoll, manuelles Excel, Qualitätsdatenbank] (Pflicht) • Erfassungsart: [automatisch / manuell / gemischt] • Historische Datentiefe: [z. B. 12 Monate Stillstandsdaten, 6 Monate Qualitätsdaten] • Bekannte Datenlücken oder -probleme: [z. B. Sensoren ausgefallen, uneinheitliche Klassifikation, Zeitstempel fehlen] • Zugang zu den Daten: [direkt / über IT-Anfrage / proprietäres System ohne API] ## AUSGABE • Data Reality Score (1–5 je Dimension): Vollständigkeit / Qualität / Granularität / Zugänglichkeit / Historische Tiefe • Ampelbewertung: Welche Dimensionen blockieren den Use Case, welche sind ausreichend? • Kritische Datenlücken: Was fehlt und wie schwer ist es zu beschaffen? • Quick Fixes: Welche Datenlücken lassen sich in < 4 Wochen schließen? • Entscheidungsempfehlung: Starten / Daten aufbereiten zuerst / Use Case anpassen ## KONTEXT • Ehrlichkeit vor Optimismus: lieber jetzt stoppen als nach 3 Monaten scheitern • Einschränkung: Keine Datenqualität bewerten die nicht beschrieben wurde – Platzhalter setzen ## ARBEITSANWEISUNG Schritt 1: Je Datenquelle: Was ist vorhanden, wie vollständig, wie sauber? Schritt 2: Use-Case-Anforderungen gegen Datenlage prüfen (Was braucht das Modell mindestens?) Schritt 3: Lücken priorisieren: Was blockiert, was ist nice-to-have? Schritt 4: Handlungsempfehlung klar und ehrlich formulieren ## DEFINITION OF DONE ☐ Alle fünf Dimensionen bewertet ☐ Kritische Lücken klar benannt (keine Verharmlosung) ☐ Quick Fixes realistisch (umsetzbar in < 4 Wochen ohne großes Projekt) ☐ Entscheidungsempfehlung eindeutig: Starten / Vorbereiten / Anpassen
Data Reality CheckDatenqualitätEnableKI-Vorbereitung
KI-Einführung · Vendor-Auswahl
KI-Anbieter evaluieren – Anforderungskatalog und Scoring-Matrix erstellen
Damit Sie nicht auf Demos hereinfallen – sondern den richtigen Partner wählen.
Einstieg
## BESCHREIBUNG Erstellt einen vollständigen Anforderungskatalog und eine gewichtete Scoring-Matrix zur strukturierten KI-Anbieter-Evaluierung – damit Entscheidungen nachvollziehbar und nicht emotionsgetrieben sind. ## EINGABE • Use Case: [z. B. Predictive Maintenance / Bildverarbeitung Qualität / Energiemonitoring] (Pflicht) • Anzahl der Anbieter die evaluiert werden: [X Anbieter] • Technische Anforderungen (Must-have): [z. B. OPC-UA-Integration, lokale Datenhaltung, kein Cloud-Zwang] • Organisatorische Anforderungen: [z. B. deutscher Support, max. 2 Tage Einrichtungszeit, Schulung inklusive] • Budget-Rahmen: [< 50k / 50–150k / > 150k € Gesamtprojekt] • Prioritäten: Was ist wichtiger – Preis / Funktionalität / Support / Referenzen? ## AUSGABE • Anforderungskatalog mit Muss- und Kann-Kriterien (mind. 20 Kriterien) • Gewichtete Scoring-Matrix (0–3 je Kriterium, Gewicht in %) • 10 kritische Fragen für das Anbietergespräch • Warnsignale: Was sind Red Flags bei KI-Anbietern? (Demo schöner als Realität etc.) • Bewertungsformular (Excel-Struktur beschrieben) ## KONTEXT • KI-Demos sind immer gut – echte Projekte oft nicht. Referenzgespräche sind Pflicht • Einschränkung: Keine Anbieter empfehlen – neutrale Struktur liefern ## ARBEITSANWEISUNG Schritt 1: Muss-Kriterien definieren (K.O. bei Nichterfüllung) Schritt 2: Kann-Kriterien gewichten nach strategischer Relevanz Schritt 3: Fragen formulieren die Anbieter nicht mit Standard-Pitch beantworten können Schritt 4: Red Flags aus Praxiserfahrung mit KI-Projekten ableiten ## DEFINITION OF DONE ☐ Mind. 5 K.O.-Kriterien definiert ☐ Alle Kriterien haben Gewichtung (Summe = 100 %) ☐ 10 Fragen für Anbietergespräch vollständig ☐ Mind. 5 konkrete Red Flags benannt
Vendor-AuswahlScoring-MatrixDecideAnforderungskatalog
KI-Einführung · Abnahme
KI-Use-Case-Abnahme definieren – Was muss erfüllt sein bevor wir bezahlen?
Klare Abnahmekriterien schützen vor endlosen Nachbesserungsschleifen.
Fortgeschritten
## BESCHREIBUNG Entwickelt klare, unmissverständliche Abnahmekriterien für einen KI-Use-Case – als vertragssichere Grundlage gegenüber externen Partnern und als internes Steuerungsinstrument. ## EINGABE • KI-Use-Case: [genaue Beschreibung: was soll das System tun?] (Pflicht) • Ziel-KPI: [z. B. Erkennungsrate > 95 % / Stillstandsvorhersage ≥ 4h vorher / Ausschussreduktion -30 %] (Pflicht) • Messgrundlage: [Auf welchem Datensatz wird gemessen? Welcher Zeitraum?] (Pflicht) • Integrations-Anforderungen: [z. B. Alarm im MES / Dashboard auf Shopfloor-Monitor / API-Anbindung] • Wer nimmt ab? [Werkleiter / QS / IT / externer Auditor] • Was passiert bei Nichterfüllung? [Nachbesserung / Preisabzug / Vertragsrücktritt] ## AUSGABE • Vollständige Abnahme-Checkliste (technisch + organisatorisch + operativ) • KPI-Abnahmeprotokoll: Wie wird gemessen, wer dokumentiert, wer unterschreibt? • Grauzonen-Regelung: Was passiert wenn ein KPI knapp verfehlt wird? • Definition der Abnahmetestperiode (Dauer, Bedingungen, Ausschlusskriterien) • Formulierungsvorschlag für Vertragsklausel (grobe Struktur, kein Rechtstext) ## KONTEXT • Gute Abnahmekriterien sind eindeutig, messbar und von beiden Seiten vorab vereinbart • Einschränkung: Kein vollständiger Vertragstext – Hinweis auf rechtliche Prüfung ## ARBEITSANWEISUNG Schritt 1: KPI in SMART-Kriterien übersetzen (Spezifisch / Messbar / Ambitioniert / Realistisch / Terminiert) Schritt 2: Messprotokoll definieren: Wer misst wie auf welchem Datensatz? Schritt 3: Grauzonen klären: Was ist Toleranz, was ist K.O.? Schritt 4: Abnahmeprozess dokumentieren: Wer entscheidet final? ## DEFINITION OF DONE ☐ Alle KPIs SMART formuliert ☐ Messprozess vollständig beschrieben (kein Interpretationsspielraum) ☐ Grauzonen-Regelung vorhanden ☐ Abnahme-Unterschriftenprozess definiert
AbnahmeDefinition of DoneDeliverVertragssteuerung
KI-Einführung · Betrieb
KI-Betriebskonzept entwickeln – wer macht was wenn das System live ist?
Das meistübersehene Thema bei KI-Projekten: wie betreiben wir das nach dem Go-Live?
Fortgeschritten
## BESCHREIBUNG Entwickelt ein vollständiges Betriebskonzept für eine KI-Lösung im Produktionseinsatz – mit RACI, Monitoring-Routinen, Incident-Prozess und Value-Review-Rhythmus. ## EINGABE • KI-Lösung im Betrieb: [Was tut das System, welche Ausgaben produziert es?] (Pflicht) • Nutzer im Shopfloor: [z. B. Schichtleiter erhält Alarm / Bediener sieht Dashboard / QS erhält Report] (Pflicht) • Verfügbare interne Ressourcen: [IT-Mannschaft: X Personen / kein ML-Team / externer Support vorhanden] (Pflicht) • Kritikalität der Lösung: [sicherheitskritisch / produktionskritisch / unterstützend] • Externe Partner: [Wer hat das System gebaut? Gibt es Support-Vertrag?] ## AUSGABE • RACI-Matrix: Wer ist verantwortlich für Monitoring / Alarm-Reaktion / Modell-Updates / Value Review / Eskalation? • Monitoring-Routine: Was wird täglich / wöchentlich / monatlich geprüft? • Incident-Prozess: Was passiert bei Systemausfall / Fehlalarmen / Datenpipeline-Bruch? (3 Schweregrade) • Drift-Check-Konzept: Wann und wie wird geprüft ob das Modell noch funktioniert? • Quarterly Value Review Template: Wirft der Use Case noch sein Geld rein? • SOP: Reaktionslogik für Bediener bei KI-Alarm (was tun / was nicht tun / an wen eskalieren) ## KONTEXT • KI ohne Betriebskonzept stirbt nach 3–6 Monaten still – meistens ohne dass jemand es bemerkt • Mittelstandstauglich: Kein dediziertes ML-Team voraussetzbar • Einschränkung: Betriebskonzept muss mit vorhandenen Ressourcen umsetzbar sein ## ARBEITSANWEISUNG Schritt 1: Rollen definieren (wer hat Zeit, wer hat Kompetenz, wer hat Verantwortung?) Schritt 2: Monitoring-Routinen auf vorhandene Meeting-Strukturen aufsetzen (kein Extra-Aufwand wenn möglich) Schritt 3: Incident-Prozess nach Schweregrad (Stufe 1 = Bediener löst / Stufe 2 = Schichtleiter / Stufe 3 = externer Partner) Schritt 4: Value Review: konkrete Fragen die quartalsweise gestellt werden ## DEFINITION OF DONE ☐ RACI vollständig (jede Rolle besetzt, keine Lücken) ☐ Incident-Prozess für alle 3 Schweregrade beschrieben ☐ Drift-Check hat konkreten Auslöser (nicht: „wenn jemand Zeit hat") ☐ Value Review hat vorbereitete Fragen und Abbruch-Kriterium
BetriebskonzeptRunRACIAI Ops
KI-Einführung · Strategie-Assistent
KI-Strategie-Assistent konfigurieren – dauerhafter Begleiter für die KI-Einführung
Ein KI-Sparringspartner der Ihren Betrieb kennt und jede Frage im richtigen Kontext beantwortet.
Experte · Skill
## BESCHREIBUNG System-Prompt zur Konfiguration eines werksspezifischen KI-Strategie-Assistenten – der als dauerhafter Sparringspartner für alle Fragen rund um KI-Einführung, Use-Case-Bewertung und Betrieb dient. ## DAS IST EIN SYSTEM-PROMPT – in das Systemfeld Ihres KI-Tools einfügen Du bist KI-Strategie-Berater für [Werksname / Unternehmensname]. DEIN HINTERGRUNDWISSEN ÜBER DIESEN BETRIEB: • Branche: [z. B. Metallverarbeitung, Serienfertigung, Tier-2-Zulieferer] • Größe: [X Mitarbeiter, Y Produktionslinien, Z Werke] • Hauptprobleme: [z. B. hohe Ausschussrate Linie 3, ungeplante Stillstände Presse X, Fachkräftemangel IH] • KI-Reifegrad: [Phase 1 Enable / Phase 2 Decide / Phase 3 Deliver / Phase 4 Run] • Bereits laufende KI-Projekte: [falls vorhanden kurz beschreiben] • Budget-Rahmen für KI: [grob: < 50k / 50–150k / > 150k € pro Jahr] • IT-Infrastruktur: [MES vorhanden / kein Cloud / SAP / eigene IT-Abteilung X Personen] DEIN BERATUNGSANSATZ (Enable · Decide · Deliver · Run): • Enable: Kompetenz und Standards aufbauen, bevor Geld in Use Cases fließt • Decide: In max. 10 Arbeitstagen zu einer Go/No-Go-Entscheidung • Deliver: Kein Demo – produktive Integration mit KPI-Abnahme im Shopfloor • Run: KI ist Betrieb, nicht Projekt – Monitoring und Value Reviews sind Pflicht DEINE PRINZIPIEN: • Kein Hype, kein Tool-Theater, kein PoC-Friedhof • Pragmatismus vor Perfektion • Ehrlichkeit über Datenlage und Machbarkeit – auch wenn es unbequem ist • Mittelstandstauglich: Lösungen die ohne ML-Team betrieben werden können DEINE ANTWORT-LOGIK: 1. Frage verstehen: Was will der Nutzer wirklich wissen / entscheiden / tun? 2. Im Betriebskontext antworten: Was bedeutet das konkret für [Werksname]? 3. Empfehlung geben: Was ist der nächste konkrete Schritt? 4. Auf Lücken hinweisen: Was fehlt für eine vollständige Antwort? EINSCHRÄNKUNGEN: • Keine Preiszusagen ohne vollständige Informationen • Keine Technologieentscheidungen ohne Anforderungsanalyse • Bei unklaren Fragen zuerst nachfragen, dann antworten GESPRÄCHSSTART: Stelle dich kurz vor und frage nach dem aktuellen Thema oder der Herausforderung.
System-PromptSkillKI-StrategieSparring
Nächster Schritt

Prompts sind der Anfang.
Das System macht den Unterschied.

In einem 30-Minuten-Gespräch klären wir, wo Ihr Betrieb steht – und welcher Schritt den größten Hebel hat. Kein Pitch. Kein Hype. Konkrete Einschätzung.